Lemwerder - Kräftig zugelangt wurde jetzt im evangelischen Gemeindehaus in Lemwerder. Das Team des Eine-Welt-Ladens hatte zu einem besonderen Frühstück eingeladen, um Appetit auf Produkte zu machen, die nicht nur aufgrund ihrer Qualität ein Genuss sind, sondern außerdem deren Hersteller vor Ausbeutung bewahrt.

Von Apfelsinensaft aus Brasilien, Schokolade ohne Kinderarbeit, fair gehandelten Kaffeebohnen aus Afrika oder Südamerika, verschiedenen Körnern, Salaten, Obst, Gemüse, Warflether Apfelsaft, selbstgebackenem Brot bis hin zu regionalen Milchprodukten, die die Bauern der Region stärken, reichte das Büfett-Angebot, das Christel Krapp-Heckers, Marion Marterny, Ingeburg Kwiske und ihr Team im Gemeindehaus aufgetischt hatten. Und den vielen Gästen, die sich an den gedeckten Tischen niedergelassen hatten, schmeckte es mit einem guten Gewissen noch mal so gut.

Fairer Handel bedeute nicht Einschränkung, sondern Umstellung. Sehr Vieles sei inzwischen fair gehandelt erhältlich, ist die Erfahrung von Bürgermeisterin Regina Neuke, die es sich in der großen Runde ebenfalls schmecken ließ. Sie machte klar, dass der Grundgedanke fairer Arbeitsbedingungen überall gelten müsse. Das Vorhaben, Lemwerder zu einer „fairen Gemeinde“ zu machen, unterstützt sie darum gern. Sie sieht den Ort dank der sehr aktiven Gruppe bereits auf dem besten Weg dorthin.