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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Lemwerder

Demografischer Wandel: Schlussbericht dient Politik als Orientierung

30.10.2014

Lemwerder Leitbilder, Leitlinien, Konzepte und Maßnahmen unter Berücksichtigung des demografischen Wandels hat die Projektgruppe AGIL (Aktiv gut im Leben stehen) in der Gemeinde Lemwerder im vergangenen Jahr entwickelt. Jetzt stellte sie im Sozialausschuss den Abschlussbericht vor, den dieser absegnete und der auch im Verwaltungsausschuss auf Zustimmung stieß. Abschließend soll am 18. Dezember im Rat der Gemeinde über den Bericht diskutiert und entschieden werden.

Die in dem Bericht gewonnenen Erkenntnisse für das Leben von Senioren in der Gemeinde können zukünftig der Verwaltung und der Politik beim Setzen der Schwerpunkte als Orientierungshilfe und als Hilfe für die Verwendung der Finanzmittel dienen, erklärte Bauamtsleiter Stephan Dickel in einem Gespräch mit der NWZ . Verbindend sind die Vorschläge, die in dem Bericht gemacht werden, aber für die Entscheidungsträger nicht.

Auftrag aus 2013

Rückblick: Im Oktober 2013 erteilte der Rat der Gemeinde den Auftrag, im Rahmen eines Projektes des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Leitbilder und -linien sowie Konzepte und Maßnahmen speziell für Lemwerder zu entwickeln. Projektverantwortliche waren und sind Karen Stuke (Fuks-Büro), die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde, Wenke Nymark-von Lübken, und Günther Naujoks, der jetzt den Bericht vorstellte. Zusammen mit vielen anderen tagte das Trio wiederholt, sammelte Informationen und Zahlen zur demografischen Entwicklung und kam so zu seiner Wertung der Lebensverhältnisse für ältere Menschen in der Gemeinde. Ein Fazit: Das Durchschnittsalter der Bevölkerung der Lemwerder wird kontinuierlich ansteigen – von 46 Jahren (2012) auf 51 Jahre (2030).

Untersucht wurden die Bereiche Wohnen und Wohnumfeld, Strategien im Älterwerden, Soziale Integration, Generationenübergreifende Aktivitäten und die Zusammenarbeit von Institutionen sowie die Koordination bereits vorhandener Angebote.

Die Projektgruppe gibt in dem Abschlussbericht Handlungsempfehlungen, die Bereiche betreffen, der zurzeit durch Land, Bund und EU gefördert wird. Jede Maßnahme, so die Empfehlung, sollte daher auch auf die Förderfähigkeit überprüft und gegebenenfalls eine Förderung beantragte werden, so die Projektgruppe.

Anlaufstelle

In dem Bericht wird festgehalten, im Rahmen der laufenden Planungen für den Bereich Eschhofsiedlung die beschriebenen Notwendigkeiten zum generationenübergreifenden Zusammenleben umzusetzen. Darunter fallen aus Sicht der Gruppe der barrierefreier Wohnraum, eine generationenübergreifende Wohnraumnutzung, barrierefreie Verkehrswege und Gebäude als Treffpunkt der Generationen mit Mensa und Veranstaltungsbereichen. Organisation von Mitfahrgelegenheiten von und zu den Außenbereichen, entwickeln niederschwelliger Angebote, das Bereitstellen einer Anlaufstelle für alle Generationen zur Vermittlung zwischen Leistungsbedarf und -angebot, definieren von Anforderungen an eine Angebotsdatenbank und deren Umsetzung sowie die Koordination der Aktivitäten sind weitere Empfehlungen, die die Gruppe für Verwaltung und Politik bereit hält. Und nicht zuletzt wird in dem Abschlussbericht darauf hingewiesen, dass es dringend notwendig ist, die Aktivitäten inhaltlich wie terminlich ganz gezielt zu koordinieren.

Fried-Michael Carl Berne/Lemwerder / Redaktion Elsfleth
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