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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Lemwerder

Bilanz: SPD ehrt Altbürgermeister

05.03.2014

Lemwerder Wer die Willy-Brandt-Medaille bekommt, muss in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) schon Außergewöhnliches geleistet haben. Lemwerders ehemaliger Bürgermeister Hans-Joachim Beckmann ist so ein Genosse. Auf der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins am Sonnabend zeichnete Wesermarsch-Unterbezirksvorsitzende Karin Logemann den 68-Jährigen aus.

Hans-Joachim Beckmann gehört der SPD seit 41 Jahren an. Er engagierte sich als Betriebsrat, Ratsherr, im Kreistagtag sowie im Europaparlament und war von 1986 bis 2013 Lemwerders erst ehrenamtlicher und später hauptamtlicher Bürgermeister. Beispielhaft habe er die sozialdemokratischen Ideale mit Leben erfüllt, lobte Logemann und übergab auch im Namen des Unterbezirks ein Präsent.

Danach stand die Tagespolitik im Vordergrund der Veranstaltung, die vom Ortsvereinsvorsitzenden Andreas Jabs geleitet wurde. Lemwerders parteilose Bürgermeisterin Regina Neuke gab einen Bericht zur Situation der Gemeinde. Dabei nahm sie dem Fraktionsvorsitzenden Meinrad-Maria Rohde vieles vorweg.

Themen wie Flächennutzungspläne für Ritzenbüttel oder Edenbüttel griff Rhode in seinem Bericht genauso auf wie den Unwillen, jeden einzelnen Baum zu diskutieren, wenn es voran gehen soll. Schließlich gäbe es im Gegenzug jedes Jahr die große Pflanzaktion der Gemeinde zur Aufforstung der vielen öffentlichen Grünflächen. Die Ausarbeitung für den Streckenverlauf der B 212 neu, die seit langem erwartete Beurteilung der Kreis- und Gemeindestraßen durch den Landkreis oder die Befürchtung, dass der Windpark mit seinen Verzögerungen ähnlich wie der Berliner Flughafen enden könne, kamen ebenfalls zur Sprache.

Die Zahlen im Kassenbericht, die Kassierer Werner Niemeyer erläuterte, waren nach dem von Wahlen geprägten Jahr 2013 erwartungsgemäß nicht ganz so erfreulich, aber keineswegs bedenklich. Erfreulich war hingegen, dass die Mitgliederzahl der Ortsgruppe 2013 von 98 auf 103 anstieg. Ewald Helmerichs wurde zum neuen Revisor bestimmt.

Hans-Joachim Beckmann stellte einen Antrag, in dem er den Bau der B 212 neu auf der Grundlage des Raumordnungsverfahrens und der festgelegten Trassenführung forderte. Um die hohe industrielle Wirtschaftskraft der Wesermarsch zu erhalten oder auszubauen, müssten infrastrukturelle Voraussetzungen geschaffen werden, so die Begründung, das Planfeststellungsverfahren kurzfristig zu beauftragen. Ohne weitere Verzögerung soll es umgesetzt werden, so dass mit der Fertigstellung der Berner Ortsumgehung der Lückenschluss zur A 281 durchgeführt wird. Der von den Anwesenden befürwortete Antrag soll neben der SPD-Ratsfraktion an den SPD Unterbezirk Wesermarsch, die SPD-Kreisfraktion und die SPD-Landtagsfraktion weitergeleitet werden.

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