Lemwerder - Problemlos stimmten die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Kultur und Sport der Gemeinde Lemwerder jetzt der Einrichtung eines Internetanschlusses in der Ernst-Rodiek-Halle zu und folgten so dem Antrag des Sportbeirates der Gemeinde. Damit können die Fuß- und Faustballer ihrer Pflicht, die Ergebnisse unmittelbar nach Spielende zu melden, nachkommen.
Verhaltener zeigten sich die Mitglieder des Ausschusses bei zwei anderen Entscheidungen. Über 8200 Euro für eine Hochsprunganlage der schnell wachsenden Leichtathletikgruppe der SG Aquinet abzusegnen, wollten sie nicht. Auch wenn Jörg Eisenhauer vom Sportbeirat die Notwendigkeit transparent machte und darauf hinwies, dass auch die Leichtathletik-AG von Gymnasium und Eschhofschule Nutznießer wäre, war die einhellige Meinung der Ausschussmitglieder, dass zuerst der Kreissportbund und der Landkreis Wesermarsch als Schulträger gefordert seien. „Sie sollten die Mitnutzer ins Boot holen“, empfahl Bürgermeister Hans-Joachim Beckmann. Erst wenn die sich geäußert hätten, würde die Gemeinde entscheiden. Hier aber wurde bereits eine Unterstützung signalisiert. Ein Zuschuss von 20 Prozent der Kosten scheint sicher.
Sich erst einmal einen Überblick verschaffen möchte die Verwaltung, bevor sie einen dritten Antrag des Sportbeirates weiter diskutieren will. Der hatte den Wunsch geäußert, eine Fertiggarage oder einen Holzschuppen neben zwei bereits vorhandener Unterstellmöglichkeiten auf der Sportanlage zu platzieren, um leichtathletische Übungsmittel aufzubewahren. Wenn dies geschehen ist, soll dieser Antrag noch einmal aufgegriffen werden.
„Auf einem guten Weg zu einem harmonischen Miteinander“ beschrieb Jörg Eisenhauer den Weg, den die Vereine eigenschlagen haben. Bürgermeister Beckmann bestätigte dies, als er über die Beratung der Nutzungsordnung der Sportstätten berichtete. Der Hallenbelegungsplan ist bereinigt worden, Veränderungen wollen die Clubs kurzfristig unter sich in Abstimmung mit den Hausmeistern klären.
