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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Leserbriefe

Ablauf bei Tests nicht eingespielt

22.08.2020
Betrifft: „Land verschiebt Lockerung – Corona-Krise: Nächste Stufe in Niedersachsen nun frühestens ab 14. September“, zum Info-Kasten „Noch Test-Termine für Reiserückkehrer“, Titelseite, 18. August, sowie weitere Berichte

Nach zwei Covid-Tests im März und August kann ich sagen, dass sich der Ablauf zwischen Hausarzt, Kassenärztlicher Vereinigung Niedersachsen (KVN) als Betreiber der Testzentren und dem Gesundheitsamt mitnichten eingespielt hat. Auch die genannte Zeitspanne vom Stadtsprecher stimmt hinten und vorne nicht.

Im März wurden aus 48 Stunden bis zum Ergebnis 144 Stunden, die MitarbeiterInnen am Testzentrum waren angehalten, 48 Stunden zur Beruhigung zu nennen. Letzte Woche Donnerstag um 12.30 Uhr getestet, Ergebnis für 16 Uhr Freitagnachmittag per Fax (in 2020) zugesagt, und tatsächlich kam das negative Ergebnis am Montag um 9 Uhr, weil das „Fax geklemmt“ hat, aber auch nur auf Nachfrage. In der Zwischenzeit wurde ich per E-Mail von einer Praktikantin des Gesundheitsamtes aus der Quarantäne entlassen, weil sich erst auf mein Nachhaken damit befasst wurde, dass man nach nicht einmal 48 Stunden im Risikogebiet gar nicht getestet werden muss. Noch hanebüchener war die Aussage des KVN-Mitarbeiters im Testzentrum, dass man auch bei negativem Ergebnis 14 Tage in Quarantäne bleiben muss.

Henning Eifler Oldenburg

Betrifft: „Wohin führt der schwedische Sonderweg? – Pandemie: Freizügige Corona-Strategie macht international Schlagzeilen – Fortschritte seit Ende Juni“, Hintergrund, 13. August

Ist es Naivität oder Zynismus, wenn die Verharmloser und Relativierer der Pandemie immer noch Fans des schwedischen Weges sind?

Der lockere Umgang mit dem Infektionsrisiko ist ein Vabanquespiel mit hohem Risiko, das fünfmal soviel Menschen das Leben kostete wie in den Nachbarländern – die Hälfte davon Bewohner schwedischer Altersheime. Staatsepidemiologe Tegnell jedenfalls sagte schon vor einiger Zeit, dass er diesen Weg nicht noch einmal so gehen würde.

Was können wir aus den schwedischen Erfahrungen lernen? Vielleicht dies: Während die selbst ernannten „Freiheitskämpfer“ die Corona-Schutzmaßnahmen lediglich als Einschränkung ihrer persönlichen Belange verstehen, haben wir die Freiheit, Verantwortung füreinander zu übernehmen, solidarisch zu handeln und uns in der Krise gegenseitig zu schützen.

Wolf Ondruschka Oldenburg

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