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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Leserbriefe

„Angreifer handelte aus Angst“

16.12.2017
Betrifft: „Motiv war Fremdenhass – Messerangriff: Altenas Bürgermeister wieder wohlauf – Verdächtiger festgenommen“, Nachrichten, 29. November, sowie weitere Berichte

Eigentlich wollte ich auf solche Kommentare, wie den von Ihnen verfassten, nicht mehr reagieren. Aber ein paar Fragen habe ich dann doch noch an Sie: Können Sie sich eigentlich vorstellen, wie einem 56-jährigen Mann zumute ist, der vor den Trümmern seines Lebens und vor seinem kompletten Ruin steht? Natürlich ist der Angriff auf den Bürgermeister eine abscheuliche Tat, die durch nichts zu rechtfertigen ist. Aber daraus eine Hetze gegen die AfD zu konstruieren, ist schon abenteuerlich und gefährlich. Und was meinen Sie mit Flüchtlingshelfern? Meinen Sie die Schlepper, die illegal 21 Flüchtlinge in Bayern über die Grenze gebracht haben? Oder die Schlepper, die die Flüchtlinge in untauglichen Booten auf dem Mittelmeer „absaufen“ lassen? (...)

Helmut Wichmann
Molbergen

Der Angreifer auf den Bürgermeister von Altena hat meines Erachtens sicher nicht aus Hass auf diesen und auf die von ihm in seine Stadt geholten Flüchtlinge gehandelt, sondern er fühlte sich durch diese ausgegrenzt und ins Unglück gestürzt. Im Grunde handelte er aus Angst!

Und Angst vor den vielen in unser Land gekommenen Flüchtlingen und nicht Hass auf diese hat die Mehrheit der Bevölkerung!

Warum werden denn jetzt die Weihnachtsmärkte durch zusätzliche Poller gesichert oder wird nach mehr Polizei gerufen? Auch ich habe Angst, keinen Hass.

Ein Beispiel aus eigener Erfahrung: Kürzlich fuhr ich mit meiner Frau per Fahrrad aus Donnerschwee in Richtung Eisenbahn-Unterführung beim Hauptbahnhof Oldenburg. Etwa in Höhe der EWE-Arena befand sich eine kleinere Gruppe dunkelhaariger junger Männer, offensichtlich Flüchtlinge. Sie liefen breit nebeneinander und nahmen sowohl den Geh- als auch den Radweg ein. Auf mein Klingeln machten sie nur zögerlich Platz. Beim Vorbeifahren drohten uns zwei der Männer mit der Faust, während andere uns in nichtdeutscher Sprache etwas nachriefen, wahrscheinlich Schimpfworte.

Ich bin davon überzeugt, dass sich diese Männer trotz aller Bemühungen nicht integrieren werden, sondern auf Dauer ein Problem bleiben.

Aus eben diesem Grunde habe ich als CDU-Mitglied bei den letzten Wahlen diese Partei nicht gewählt.

Adolf Bruns
Wardenburg

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