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Appell an Kirche, Ahlhorner Blockhaus zu behalten

14.11.2020
Betrifft: „Kirche will Blockhaus Ahlhorn aufgeben – Kinder- und Jugendfreizeitstätte: Kosten zu hoch – Beschlussvorschlag für Synode am 19./20. November“, Im Nordwesten, 7. November

Wo bleibt der Aufschrei der Christen? Mit dem Blockhaus in Ahlhorn verbinde ich so viele schöne Erinnerungen. Dies wird vielen so gehen, die dieses wunderschöne Fleckchen Erde kennen. Der Kirche laufen die Leute weg, es gibt einen coronabedingten Einbruch der Buchungszahlen für das Blockhaus, so die Begründung für den Verkauf des Anwesens. Ja, das bezweifele ich nicht, aber Corona geht auch vorüber und dass die Kirche kein Geld hat, ist auch keine neue Behauptung. (...) Was ist die Aufgabe der Kirche?

(...) Mit dem Blockhaus steht ein hervorragendes, auch von den jungen Leuten geschätztes Haus zur Verfügung. So wird eine Bindung hergestellt. Es ist der falsche Weg, dieses Juwel zu verkaufen! Mit meiner monatlichen Spende, der Kirchensteuer, will ich gerade das besondere Engagement der Kirche unterstützen. Der absehbare Verkauf trifft mich ganz tief und macht mich traurig. Das Bodenpersonal der Kirche trifft eine falsche Entscheidung!

Regina Bollhagen Wildeshausen

Die Evangelisch-Lutherische Kirche kann sich die Freizeitstätte nicht mehr leisten. So, so! 2008 hat die Kirche in der Lehman-Affäre 4,2 Millionen Euro verzockt (...) und in diesem Jahr über 300 000 Euro bei Wirecard (...) verloren. Da kann natürlich kein Geld für die Jugendarbeit mehr vorhanden sein. Hat sich die Kirchenleitung einmal beim „Deutsches Jugendherbergswerk“ erkundigt? Dort rechnet man 2020 mit einem Umsatzrückgang von 80 bis 90 Prozent. Von Schließungen konnte man bisher aber noch nichts lesen.

Mein Vorschlag: Die Mitglieder der Leitung kümmern sich mehr um seelsorgerische Arbeiten, unterlassen die Zockereien an der Börse und verzichten für ein halbes Jahr auf einen Teil ihrer Bezüge. (...)

Horst Jordan Ganderkesee

Die Nachricht von der Schließung des Blockhauses Ahlhorn macht nicht nur mich sehr traurig. Zumal man dann doch wohl alles nach Rastede verlegen will. Dieses Haus kann dem Blockhaus nicht nur von der Umgebung, sondern auch von den Räumlichkeiten her nicht das Wasser reichen, zumal noch in den letzten Jahren für über fünf Millionen ausgebaut und saniert wurde. Ein schlimmer Schildbürgerstreich!

Für die finanzielle Not der Evangelischen Landeskirche fehlt mir aber das Verständnis, hat man doch in den letzten Jahren mitbekommen, dass von der Kirche Geld in der Lehman-Krise und auch kürzlich wieder verzockt wurde. Und da geht es insgesamt um einige Millionen Euro.

Auf der einen Seite zockt die Kirche, auf der anderen Seite nimmt sie durch eine Schließung zum Beispiel Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, an einem der schönsten Orte im ganzen Umkreis ihre Konfirmandenfreizeiten zu verbringen. (...)

Auch werde ich den Verdacht nicht los, dass dieser Ausgang schon bei dem letzten Versuch, das Blockhaus fallenzulassen, längst eingeplant war. Man wollte damals nur die Menschen erst mal beruhigen, die sich lautstark gegen eine Schließung gewandt hatten. Ansonsten wäre doch die Möglichkeit, das Blockhaus mit Einbindung von Öffentlichkeit, das heißt, auch private Gruppen zu beherbergen und damit mehr Geld zu verdienen, durchaus dagewesen. (...)

Klar, jetzt kann man die Schuld auf die Corona-Krise schieben. Aber war das Management für das Blockhaus wirklich gut? In Stapelfeld als Beispiel läuft doch durch die vielen Seminare und Zusammenkünfte auch alles rund. (...)

Christa Thöle Ahlhorn

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