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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Leserbriefe

Aufregung über Ehrensold für Wulff

10.03.2012

„Ehrensold für Wulff bis zum Lebensende“, Titelseite, 1. März , sowie Kommentar dazu von Rolf Seelheim „Ein letzter Dienst“, Meinung, und weitere Berichte

Mein Mann und ich haben uns sehr über ihren heutigen Kommentar „Ein letzter Dienst“ über die absurde „Ehrensold“-Debatte in der NWZ  gefreut! Überhaupt schreiben Sie in dieser Sache durchweg sehr gute Gedanken – und sprechen uns damit aus der Seele!

Interessanterweise liegen ja zu allen Streitfragen Interviews von Herrn Wulff vor, in denen er sich eindeutig im Sinne des gesunden Menschenverstandes äußert („physische Schmerzen“ im Falle der „fremd-bezahlten“ Flüge Johannes Raus, Kürzung des Ehrensolds etc.) – aber manche sind eben gleicher als andere und handeln auch nach der Maxime „was kümmert mich mein Geschwätz von gestern“!

Gabriele Henneberg, Cloppenburg

 Mag sein, dass – aufgehetzt von den Medien, insbesondere vom Boulevard – es Bürger gibt, die über den Ehrensold an Herrn Wulff verärgert sind. Aber warum haben denn diese Neidhammel sich nicht über den Ehrensold an Ex-Bundespräsident Horst Köhler aufgeregt? Der war doch auch vorzeitig von seinem Amt zurückgetreten. Im Übrigen: Solange Herrn Wulff kein Vergehen gegen geltende Gesetze nachgewiesen werden kann, so lange gilt die Unschuldsvermutung. Die Hetzjagd gegen ihn ist einfach unerträglich. Man möge sich dazu den Kommentar des Landtagspräsidenten Hermann Dinkla vom 3. März zu Gemüte führen; der Mann hat recht.

Rolf Fuhrken, Oldenburg

Ehre wem Ehre gebührt. Ob dem ehemaligen Bundespräsidenten seine Ehre erneut und uneingeschränkt zuerkannt werden kann, bleibt abzuwarten. Die erste Antwort auf diese Frage könnte Herr Wulff am besten selbst geben, indem er auf Ehrensold und Zapfenstreich so lange verzichtet, bis beides nicht nur nach Statuten angedient, sondern ehrenhaft angenommen werden kann.

Kurt Müller-Meinhard, Oldenburg

Fassungslos habe ich den Artikel über den „Ehrensold“, den Herr Wulff bekommen soll, gelesen. Normalerweise greife ich nicht zum Papier um mich dazu zu äußern, doch in diesem Fall bin ich so „sprachlos“ über das, was in der „hohen Bundespolitik“ abläuft, dass ich es einfach artikulieren muss.

Wie kann es sein, dass jemand, der so kurze Zeit mit so vielen Vorkommnissen, die meine Moralvorstellungen auf den Kopf stellen, so fürstlich dafür entlohnt wird… und das auch noch auf unser aller Kosten?

Sollen wir ihm jetzt einen Sekretär und ein Büro und den entsprechenden Dienstwagen bezahlen, damit er von seinen „guten Taten“ in Vorträgen, die man nach Erwerb einer teuren Eintrittskarte hören darf, berichten kann? (...) Ich bin auch fassungslos, dass die Opposition das so „schluckt“, sogar noch verteidigt! (...)

Gungel Döhner, Oldenburg

(...) Wenn andere „Arbeitnehmer“ selbst kündigen (sie werden wohl ihre Gründe haben), wird ihnen für drei Monate kein Geld vom Staat gezahlt; wenn Hartz-IV-Empfänger sich nicht regelmäßig beziehungsweise pünktlich bei der BfA „melden“, werden gleich finanzielle Sanktionen ausgesprochen; wenn Arbeitnehmer krankgeschrieben sind, und sich nur „einen Tag zu spät“ eine Folgebescheinigung vom Arzt holen, wird ihnen eine weitere Krankengeldzahlung verweigert.

Wenn Arbeitnehmer „Fehler“ begehen, und deshalb ihren Job verlieren – haben die noch eine Chance, in ihrem Beruf eine neue Arbeitsstelle zu bekommen?

Wo bleibt da der Grundsatz „alle Menschen sind gleich“? – Diese „Sonderzahlungen“ – die wir als Steuerzahler aufbringen müssen, sollten besser bei wirklich hilfsbedürftigen Menschen angelegt werden, die es viel zu viel in Deutschland gibt. (...)

Meike Quade, Edewecht

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