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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Leserbriefe

Bei diesen Wahnsinnsgehältern muss jeder Nationalspieler treffen

09.07.2016
Betrifft: „Zaza verwirrt sich mit Tippelschritten – Elfmeterschießen: Hummels, Kimmich und Boateng beweisen eiserne Nerven“, Sport, 4. Juli; sowie weitere Berichte zur Fußball-Europameisterschaft

Ich bin kein Neidhammel und gönne jedem sein Einkommen. Doch bei diesen Wahnsinnsgehältern muss jeder Nationalspieler mit verbundenen Augen treffen und/oder einen Eckball treten und diesen auch noch per Kopfball verwandeln. Alles andere ist klägliches Versagen.

Hans-Jürgen Rehme
Bad Zwischenahn

Sucht man nach Gründen für die bisherigen ernüchternd negativen TV-Einschaltquoten bei der Fußball-Europameisterschaft, so werden bisher ausgebliebene Randale und das erweiterte Teilnehmerfeld von 24 Mannschaften als Begründung angeführt. Dagegen spricht, dass sich mit Ausnahme des Titelverteidigers Spanien sämtliche Favoriten in das Viertelfinale durchgesetzt und sich außerdem Wales und Island als Außenseiter qualifiziert haben.

Die eigentlichen Gründe für das nachlassende Interesse der Fußball-Fans dürfte aber darin liegen, dass sich besonders die sogenannten Chef-Moderatoren der öffentlichen Fernsehsender – begleitet von ehemaligen qualifizierten Nationalspielern als TV-Experten – in stundenlangen Diskussionen ergehen. Darüber hinaus berichten mehrere TV-Kommentatoren über irgendwelche Archivinhalte, nicht aber über Spielverläufe. So hält – nach den wohltuenden Beiträgen vom NWZ -Sportjournalisten Horst Hollmann – beispielsweise ein ARD-Sportkommentator 46 Lebensläufe von Spielern bereit.

Als jedoch geradezu desaströs mag gelten, dass in zunehmendem Maße umfangreiche Werbeblöcke den Redefluss in Gesprächsrunden unterbrechen. Da wird – nach den Anmerkungen des genannten Sportjournalisten beispielhaft – in der im Übrigen sehr positiv umfangreichen Berichterstattung über die EM erwähnt, dass die Übertragung eines Spiels in letzter Sekunde abrupt abgebrochen und dem Zuschauer „kompletter Schutz bei Blasenschwäche“ versprochen wurde. Derartige Unterbrechungen durch ähnliche Werbespots sind bei Sportsendungen leider nicht selten.

Dieter Tatje
Oldenburg

Betrifft: „Deschamps genießt Rolle des Auswählers – Trainer-Porträt: Ex-Profi entfacht Fußball-Euphorie bei Gastgeber Frankreich“, Sport, 23. Juni

Viele wichtigere Themen als die EM beschäftigen die Medien in dieser Zeit, trotzdem möchte ich mein Befremden über den genannten Artikel zum Ausdruck bringen. Lächelnd, aber sehr kritisch reagierte ich, als ich von der etymologischen Begründung des Wort „sélectionner“ las. Auch wenn es einem Franzosen weh tut, feststellen zu müssen, dass trotz der energischen Abwehrversuche vieler französischen Instanzen, Englisch eine Weltsprache ist, die ihre invasive Aggressivität auf die französische ausdehnt, muss ich widerlegen: Dieses Wort stammt vom lateinischen „selectus“ ab! Aber viel mehr stören mich die Hinweise einer „wenig gut erzogenen“ Journalistin auf das physische Aussehen der netten und übrigens von ihr sehr gut beschriebenen Person des „Sélectionneur“. Ça ne se fait pas, Madame Gundel!

Jack Morin
Edewecht

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