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Aktualisiert vor 6 Minuten.

Streit Mit Bredo-Werft
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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Leserbriefe

Bürger danken Krogmann für die Berichterstattung

02.02.2019
Betrifft: „Neu sortieren“, Kommentar von Karsten Krogmann zum Högel-Prozess und den Zeugenaussagen, Meinung, 23. Januar, sowie weitere Berichte

Mit großer innerer Zustimmung habe ich Ihren Kommentar vom 23.01.2019 in der NWZ gelesen. Ein Aspekt wird allerdings außer acht gelassen. Die Kosten für den Zeugenbeistand der Mitarbeiter werden vom Klinikum getragen, dass sich ja wirtschaftlich in einer Schieflage befindet. Eigentümer des Klinikums ist die Stadt Oldenburg, die auch über den Aufsichtsrat die Geschäftsführung überwacht. Wie ist es vertretbar, dass vom Klinikum erhebliche Finanzmittel dafür verwendet werden, um die Aufklärung des Sachverhalts durch die Justiz zu erschweren? Diese Mittel werden letztlich von den Bürgern der Stadt Oldenburg getragen, denn das Klinikum bekommt die Finanzmittel von der Kommune. Warum und wie viel Geld zahlen die Verantwortlichen für Zeugenbeistände, um entweder die Wahrheit zu vertuschen oder zumindest deren Findung zu erschweren? Ist es moralisch legitim, dass Steuergelder für derartige Zwecke verwendet werden? Wer trägt für die entsprechende Verwendung von Haushaltsmitteln die Verantwortung?

Die Bürger der Stadt Oldenburg haben ein Recht auf die Beantwortung dieser Fragen.

Werner Cramer
Oldenburg

Was für eine Empfehlung für eine Universitätsklinik! Ein vielleicht gedächtnisgestörter leitender Oberarzt und vielleicht ebenso eingeschränktes Personal müssen durch Anwälte auf Kosten der Klinik davor bewahrt werden, die Wahrheit zu sagen?

Dr. Ekkehard Heinrich
Bad Zwischenahn

Nach all dem Unfassbaren im Fall Högel müsste doch das Klinikum ein großes Interesse daran haben zu signalisieren: so etwas kann nie wieder passieren! Stattdessen ist mein Eindruck, gerade auch nach der anwaltlich gestützten sogenannten Aussage des Arztes Dr. N.: das kann jederzeit wieder passieren. Unsäglich!

Danke für die Berichterstattung an Herrn Krogmann!

Heidrun Giese-Feld
Edewecht

Mal angenommen, die Reportage von Karsten Krogmann basiert (mal wieder) auf solider Recherche und der Zeuge Lauxtermann ist eine ehrliche Seele. Dann muss man sich wirklich fragen, ob die gesamte vertikale Personallinie der Herzchirurgie von der Putzhilfe bis zur medizinischen beziehungsweise kaufmännischen Geschäftsführung überhaupt so etwas wie ein Unrechtsempfinden besitzt. Richter, Staats- und Rechtsanwälte, die alle gleichzeitig fassungslos und zornesrot sind, sieht man nicht alle Tage und insofern ist diese Frage durchaus gerechtfertigt.

Diese Geschichte hat dann das Zeug, es ganz locker mit den Missbrauchs-Skandalen der Katholischen Kirche und dem kollektiven Verdrängen nach WK II aufzunehmen. Ein fester Platz in der Geschichte wäre somit sowohl Oldenburg als auch dem Klinikum gewiss, allerdings eben nicht wegen Niels Högel, sondern wegen (aktiver) Verhinderung der Wahrheitsfindung. Da wäre sogar ein Spitzenplatz drin.

Man kann den unwissenden Zeugen in diesem Trauerspiel nur wünschen, dass dem tatsächlich so ist. Nur so nämlich können sie von ihrem eigenen Gewissen nicht eingeholt werden. Andernfalls können die Lügner und Scheinvergesslichen sicher sein, dass Niels Högel eines Nachts zu ihnen ans Bett tritt. Nur ohne Spritze. Aber dann jede Nacht aufs Neue.

Jens Glaser
Oldenburg

Das Gericht vernimmt weiterhin Ex-Kollegen von Niels Högel. Der Zeuge Johann K., stellvertretender Leiter der herzchirurgischen Intensivstation im Klinikum Oldenburg, kann sich an nichts erinnern!

Oberarzt H. hat große Erinnerungslücken, trotz Vereidigung!

Ich bin vor zwei Monaten als Privatpatient auf der Intensivstation gewesen. Ich bekomme es mit der Angst! Ist es möglich, dass die Herren Johann K. und Oberarzt H., nachdem ich meine Privatrechnung bezahlt habe, sich nicht mehr daran erinnern können, dass sie mich behandelt haben. Beide Herren fühlen sich dem Eid des Hippokrates nicht besonders verpflichtet.

Für mich steht fest, ich werde auf die Frage der Rettungssanitäter: „Wohin sollen wir sie bringen?“, antworten: „Auf keinen Fall ins Klinikum Oldenburg!“ Von solchen gewissenlosen Ärzten möchte ich nicht mehr behandelt werden.

Werner Horn
Edewecht

In allen Punkten haben Sie mit Ihrem Kommentar recht und gerade die letzten zwei Sätze treffen ins Schwarze.... die Kontrolle greift in allen Krankenhäusern nicht, weil es aus betriebswirtschaftlichen Gründen stets um Profitmaximierung geht und da spielt das Ansehen eine Rolle.

Kurioser noch ist der Umgang mit Krankenhauskeimen: Wo bitte ist eine einheitliche standardisierte Vorschrift der Bekämpfung? Es gibt sie nicht! Jedes Krankenhaus wurschtelt in diesem eminent wichtigen Bereich vor sich hin.... Dilettantismus pur!

In den Niederlanden macht man es uns seit zig Jahren vor! Absolute Professionalität in Sachen Hygiene und in Sachen Kontrolle... Högel und Vergleichbares passiert dort nicht!

Thomas Möller-Tobiassen
Marx/Friedeburg

Mediziner mit soviel Demenz sollten nicht mehr als Mediziner arbeiten dürfen! Viel zu gefährlich! Was könnten die alles vergessen...

Hartmut Krummrei
Oldenburg

So langsam kommen immer mehr Details ans Licht. Es ist erstaunlich, wie viele Mediziner und Angestellte des Klinikums ein so schlechtes Gedächtnis haben, dass sie sich an nichts erinnern können. Und damit das so bleibt, werden Anwälte mit großem finanziellen Aufwand aus Frankfurt eingeflogen. Wer bezahlt diese eigentlich? Da die Kosten wohl von dem Klinikum übernommen werden, werden diese am Ende von den Krankenkassen, den Patienten und aus öffentlichen Mitteln bezahlt, also letztendlich vom Steuerzahler. Toll!

Uwe Kramer
Oldenburg

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