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08.09.2018
Betrifft: „Tiefere Fahrrinne für Hafen lebenswichtig“, Wirtschaft, 21. August sowie „Endlich“, Kommentar von Hans Begerow zur Elbvertiefung, Meinung, 24. August

(...) Die Wertschöpfung durch eine Hafenwirtschaft, die gut im Geschäft ist, ist unbestreitbar, dass Bremerhaven und Wilhelmshaven dabei für Hamburg tatsächlich keine Konkurrenz bedeuten, wage ich zu bezweifeln. Die ARA-Häfen sind für alle deutschen Häfen zweifellos die größere Konkurrenz! Wieso Hamburg das Tor nach Skandinavien sein soll, erschließt sich mir nicht so recht! Vom Tiefwasserhafen Wilhelmshaven ist es für jeden nach Skandinavien bestimmten Container nicht weiter, eher sogar kürzer als von Hamburg via Elbe und Nordostsee-Kanal. (...) Der exponierten Ost-Lage Hamburgs mangelt es an einem leistungsfähigen Binnenwasserstraßenanschluss über die Elbe in Richtung Norden und Osten (...).

Ich bin durchaus der Ansicht, dass Umweltschutzaspekte bei jedem Eingriff in die Natur unbedingt zu berücksichtigen sind, aber bisweilen geht das für meine Begriffe heute manchmal auch zu weit! Das gilt in diesem Fall jedoch nicht für die Elbe! Hier steht ein zu erwartender „Mehrwert“ für die Hafenwirtschaft durch ein „paar Container“ mehr in keinem Verhältnis zu den zu erwartenden möglichen Schädigungen am und im Fluss! Bestes oder besser schlechtestes Beispiel, was bei Vertiefungen ohne Ende raus kommt, ist die Ems! Ich habe die Ems 1968 per Schiff befahren und ich erinnere einen ganz normalen Fluss. Wenn ich den Fluss heute sehe, bin ich absolut fassungslos (...)! Das ist kein Wasser mehr, sondern flüssiger Schlamm (...).

Jürgen Schirsching
Oldenburg

Man fasst sich an den Kopf. Gibt es kein logisches Denken mehr unter den Politikern? Da baut man am Jadebusen für eine Milliarde €einen Hafen, um den großen Containerschiffen die permanente Einfahrt zu ermöglichen. Die Autobahn, die A 29 wird passend gemacht. Die Bahnstrecke zum Jade-Weser-Port wird verstärkt und mit viel Aufwand den Anforderungen angepasst. Ein Sedimentforscher liefert eine fundierte wissenschaftliche Arbeit, dass das ausgebaggerte Gut aus der Elbe in kurzer Zeit sich wieder im Flussbett befindet. Bürger links und rechts der unteren Elbe protestieren seit Jahren gegen eine Vertiefung des Fahrwassers und verweisen auf die Hochwassergefahr. Naturschutzverbände begründen ihren Protest. (...)

Leider ist es wie im Kindergarten. Die Hanseaten wollen große Schiffe im Hafen sehen (...).

Wolfgang Half
Varel

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