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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Leserbriefe

Energiepolitik verpulvert Milliarden

18.08.2018
Betrifft: „Land will beim Klimaschutz auf Spitzenplatz landen – Wetter: Umweltminister Lies möchte Niedersachsen zum Vorreiter machen und empört sich über AfD“, Niedersachsen, 22. Juni , sowie weitere Berichte zum Klimadialog

Mit Wasserstoff den Klimawandel stoppen. Der Klimareport der Bundesregierung ist alarmierend und erfordert ein sofortiges Mehr des Handelns. Fossile Energieerzeugung muss der Vergangenheit angehören. Dies erfordert den Ausbau der regenerativen Energieerzeugung und das Ende für Kohle, Erdöl und -gas. Doch durch das zögerliche Verhalten von Politik und Wirtschaft ist die Energiewende gravierend ins Wanken gekommen und der Klimawandel schreitet noch schneller voran.

Die Deckelung des EEG hat den Ausbau der Windenergie massiv vermindert. Findige Spekulanten erhalten den Zuschlag für den Bau neuer Windanlagen, bauen sie aber nicht. Bürgerbeteiligung fast unmöglich. Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energie gehen verloren und das Know-how geht nach Asien. Bei der Photovoltaik war es ähnlich. Wir brauchen ein Mehr an modernen und leistungsstarken Energieerzeugern für die Erneuerbaren. Der Klimawandel muss gestoppt werden, sofern das überhaupt noch möglich ist. Gebremst kann er allemal werden, wenn nur der Wille aller zum raschen Handeln da ist.

Der massive und schnelle Einstieg in Zukunftstechnologien ist unabdingbar. Nehmen wir Wasserstoff. Windstrom kann einfach in Wasserstoff und in Zukunft preiswert mit Elektrolyseuren hergestellt werden, ggf. mit Metaniseuren kann Windgas hergestellt werden, welches wiederum in Gaskraftwerken in Strom gewandelt werden kann. Wasserstoff oder Windgas kann gespeichert werden, zum Beispiel im vorhandenen Erdgasnetz oder in Kavernenspeichern. In Zeiten von Wind- und Sonnenflauten kann er verstromt werden. Damit ist nicht nur ein Energiekreislauf geschaffen, auch die Versorgungssicherheit ist gegeben. Der Ausbau von Stromtrassen kann erheblich reduziert werden. (....)

Jörg Wächter
Jever

(...) Das Land und sein zuständiger Minister gestalten keine Energiewende, sondern betätigen sich als Weihnachtsmann für einen durchgedrehten Wirtschaftszweig, der alle Wünsche der Privilegierten auf Kosten des kleinen Stromkunden (Wähler!) erfüllt. Für jedes Megawatt Windenergie muss die gleiche Leistung an konventioneller Energie aus Kraftwerken vorgehalten werden um Windschwankungen oder Windstille für ein stabiles Netz auszugleichen. Ohne Strom gibt es nicht einmal Sprit für die Notstromaggregate. Kraftwerke warten nicht kostenlos auf ihren Einsatz. Wir leisten uns eine doppelte Stromerzeugung. Das führt zu noch höheren Strompreisen und zu noch höherem Schadstoffausstoß und nicht zur Energiewende! (...) Die RWE warnt die Politiker, dass ein Kohleausstieg bis 2030 nicht möglich ist, weil nicht ausreichend Ersatzkraftwerke für die Kohlekraftwerke vorhanden sind. Kommt es trotzdem zum Ausstieg, wird es Schadenersatzforderungen geben und 35 000 Arbeitsplätze wären gefährdet. Was jetzt, möglich oder nicht? Wenn es nicht möglich ist, brauche ich nicht mit Konsequenzen zu drohen. Viele Politiker sind nicht vom Fach und erzählen den Wählern, aus Unwissenheit, alles was ihnen Schönes von der jeweiligen Lobby versprochen/gesagt wurde. Die Industrie sieht sich nicht in der Lage, ein vernünftiges Konzept zu erstellen. In der Energiepolitik werden, über die Netzagentur, zur Zeit Milliarden verbrannt. (...)

Hans Oltmanns
Reepsholt

Betrifft: „’Übergang nötig zu CO2-freier Energie’, Interview: Umweltminister Olaf Lies (SPD)“, Niedersachsen, 27. 6.

Warum werden eigentlich immer wieder die Kraftfahrzeuge in den Focus gerückt? Bei fast jeder Hochzeit werden Feuerwerkskörper in die Luft geballert. Silvester weltweit der Schwefel pur in die Atmosphäre verteilt. Kreuzfahrtschiffe, die Ruß in den Himmel blasen und bei den Luxusreisen mit dem Flieger der Kraftstoff (der auch zum Teil noch in der Luft abgelassen wird) in den Himmel verteilt wird. Den Volksvertretern und auch den Verbrauchern gerade hier in Deutschland ist es doch mit dem Klimawandel gar nicht ernst gemeint. Jeder sollte bei sich selbst anfangen, aber immer in dem Kraftfahrzeug den Verursacher zu suchen ist schlicht der einfachste Weg, und falsch.

Hans-Joachim Siebert
Streekermoor

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