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„Metropolregion will fit machen für Klimawandel“, Wirtschaft, 19. August; sowie weitere Berichte
Mindestens 50 Jahre ist die fossile (Kohle, Erdöl, Erdgas) und atomare Energienutzung mit Summen in dreistelliger Milliardenhöhe subventioniert worden und wird es immer noch. Trotzdem steht diese Art der Energieversorgung vor einem Scherbenhaufen. Klimaschäden, endlose Lagerung von Atommüll, Schäden durch Bergbau und so weiter werden kommende Generationen in einer Art belasten, die wir uns heute noch nicht vorstellen können.
Bis 2050 müssen 80 bis 90 Prozent der CO
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-Emissionen vermieden werden, wenn die globale Temperaturerhöhung auch nur annähernd auf 21 Grad Celsius begrenzt werden soll. Die derzeitigen Maßnahmen (...) reichen dazu nicht ansatzweise aus. Stattdessen hat der CO
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-Ausstoß in den letzten Jahren einen neuen Höchstwert erreicht. Ganz schlaue Menschen lasten diese Erhöhung allein der noch erforderlichen Regelenergie aus Kohle- und Gaskraftwerken an, obwohl sie nachweislich überwiegend der wirtschaftlichen Entwicklung zuzuschreiben ist. Daraus muss man den Schluss ziehen, dass dieses Wirtschaftssystem (Kapitalismus lebt nur vom ständigen Wachstum) die Ursache für Umwelt- und Klimazerstörung ist.
Die globale Temperaturerhöhung kennt nur eine Richtung: nach oben. Der Juni 2014 war im globalen Durchschnitt der heißeste Juni seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen. Die ersten zehn Jahre in diesem Jahrhundert waren das heißeste Jahrzehnt seit Messbeginn. Die Klima-veränderung ist in vollem Gang, verursacht durch einen von Menschen gemachten, sich ständig steigernden Ausstoß von CO
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(...).
Georg Siefken
Saterland