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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Leserbriefe

Essener Tafel: Zustimmung und Kritik

10.03.2018
Betrifft: „Aufnahmestopp für Ausländer an Essener Tafel“, Meinung, 24. Februar

Sehr geehrter Herr Wahn, „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Artikel 1 Absatz 1 Grundgesetz. Das schließt die Würde aller Menschen ein, egal welche Herkunft, Hautfarbe, Religion oder sonst was sie haben. In Artikel 1 Absatz 2 steht übrigens noch: „Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.“ Das ist die deutsche Leitkultur. Jeder, der anderen aufgrund eines fehlenden deutschen Passes daher zu Leistungen wie die der Tafel keinen Zugang gewähren will, muss sich daher einige Fragen stellen.

Erhard Stammberger
Oldenburg

Betrifft: „Scharfe Kritik an Essener Tafel, Nachrichten, 24. Februar

Seit dem November des vergangenen Jahres richten wir in Varel den heißen Teller für Obdachlose und Bedürftige aus. Zu Weihnachten gab es auch ein Spezial mit Rouladen, Klößen und Rotkohl. Auch eine Kleiderbörse haben wir für die Betroffenen eingerichtet und manchmal ist auch Bettwäsche darunter.

Bei uns ist jeder willkommen, der bedürftig ist. Und ja, auch Menschen mit Migrationshintergrund zählen zu unseren Gästen. Wir differenzieren nicht, ob ein Betroffener einen deutschen Pass oder einen Migrationshintergrund hat. Für uns sind alle Menschen gleich, und jeder wird so behandelt, ohne Ausnahme. Wer glaubt, das Projekt „Der heiße Teller“ als Plattform nutzen zu können, um Obdachlose gegen Flüchtlinge auszuspielen oder gegen Flüchtlinge zu hetzen, ist bei uns ganz falsch und hat die Philosophie des heißen Tellers nicht verstanden. Rassismus wird bei uns nicht geduldet.

Alexander Westerman
Varel

… und sie haben recht. 20 Milliarden hat die Bundesregierung im letzten Jahr für Migranten, Asylanten etc. aufgewendet, Gelder mit denen nahezu alles bezahlt wird, inklusive Kinokarten, Freibadbesuche etc. Ureinwohner mit Mindestlohn bekommen diese Vergünstigungen nicht. Gelder, die durch den Steuerzahler erwirtschaftet wurden und die nicht vom Himmel fallen. Genau wie die Gelder der Tafel. Wieso sind ca. 2 Millionen Rentner darauf angewiesen, wieso ca. 250.000 Kinder? Wie kann das sein, wenn 20 Milliarden für Zuwanderer übrig sind. Ich gebe Herrn El-Khatib recht, wenn er sagt, die Hilfe könne nicht von der Herkunft abhängig sein. Sie sollte es aber sehr wohl von der erbrachten Leistung gegenüber den Zahlmeistern, sprich der hier geborenen Bevölkerung sein. Sozial heißt nicht, von anderen zu leben, sondern mit anderen. Keine Leistung ohne Gegenleistung. Vielleicht sorgt Herr El-Khatib mal dafür, dass sich seine Landsleute wirklich integrieren, die Sprache lernen, ihre Arbeitsleistung einbringen, dann können sie auch Gegenleistungen erwarten

Ulrich Salvamoser
Oldenburg

Im Jahr 1995 gab es in Deutschland 35 Tafeln, in den vergangenen Jahren haben sie sich zur hierzulande größten sozialen Bewegung der heutigen Zeit entwickelt, die Lebensmittel an Bedürftige weitergibt. Mittlerweile gibt es davon über 900 (!) in Deutschland.

Es zeugt daher von bodenloser Ignoranz und widerlichem Zynismus einer Frau Merkel, wenn gerade sie über „Kategorisierungen, von denen sich nichts halte und Druck“ in einer Situation spricht, für deren Entstehung sie die alleinige Verantwortung trägt. (...) Es ist schlicht eine Unverschämtheit, Menschen, die sich viele Jahre lang ehrenamtlich um Bedürftige kümmern als „Nazis“ zu bezeichnen, nur weil sie es gewagt haben, Tatsachen zu benennen, die auch unzählige andere Tafelmitarbeiter andernorts so erleben. (...)

Andreas Arnold
Hage

Eine Institution, die auszog ihre Meinung zu aktuellen Ereignissen öffentlich zu äußern, begibt sich auf einen schmerzlichen Pfad. Verbal wird zeitgleich ein Scheiterhaufen gestapelt und nonverbal von Feiglingen Andersgesinnter, Farbe an deren Hauswand gesprüht. Deutschland entwickelt sich zurück ins tiefste Mittelalter. (...) Dass man Stolz ist eine Deutsche zu sein, kommt einem Urteil gleich, das mit dem Leben endet. Wo lebe ich…….?

Simone Meyer
Bad Zwischenahn

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