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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Leserbriefe

„Fehler fallen allen auf die Füße“

29.10.2016
Betrifft: „Kein Wunder“, Kommentar von Alexander Will zum Anti-Terror-Zugriff in Chemnitz, Meinung, 10. Oktober

Ich halte die journalistischen Beiträge des Herrn Alexander Will in dieser Zeitung samt und sonders für außerordentlich wichtig und absolut zielführend. Es bedarf dringlich der öffentlichen Stimmen, um unsere in der Gedankenwelt von globaler und nationaler Heilsorge verstrickten Mitbürger mit den vielschichtigen Problemen der Migrationsflut in Gegenwart und Zukunft zu konfrontieren.

Alle politischen und administrativen Fehlleistungen, die begangen sind und werden, können nicht wieder zureichend ausgeglichen werden. Diese Fehler werden vielmehr allen Bürgern so oder so ganz persönlich auf die Füße fallen. Auch deshalb war der deutliche Fingerzeig auf das Versagen der Behörden in Chemnitz bitter nötig.

Die Deutschen sollten erkennen, dass es kontraproduktiv ist, all das in fernen Ländern und überdies in uns fremden Kulturräumen angerichtete millionenfache menschliche Leid ohne Weiteres abzunehmen. Dadurch werden nämlich Freiräume für die in Glaubens- und Stammes-Kriegen verstrickten Mächte geschaffen, um völlig unbeeindruckt von den Folgen ihrer Verbrechen weiteres Leid zu schaffen. Die bisherige Integration, selbst von seit Jahren anerkannten Asylanten, ist nur in homöopathischem Umfang gelungen; der derzeitige und (...) weiter zu erwartende Massenansturm wird die Verwaltungs- und Justizbehörden wie auch die Gesellschaft deutlich überfordern.

Heinz Küllmer
Oldenburg

Betrifft: „,Das hätte nicht passieren dürfen‘ – Terror: Wenn ein potenzieller Selbstmordattentäter ganz überraschend Selbstmord begeht“, Hintergrund, 14. Oktober

Der Selbstmord eines Terroristen in einer deutschen Haftanstalt ist zweifellos tragisch. Allerdings lag ein Gutachten einer Psychologin vor, die keine akute Selbstmordgefahr sah. Was passiert mit einem „normalen“ Strafgefangenen, der sich in seiner Zelle das Leben nimmt oder dieses versucht? Erfährt die Öffentlichkeit so etwas? Bekommt so ein „normaler“ Strafgefangener überhaupt psychologischen Beistand?

Nun sitzen sie alle wieder im Fernsehen und wissen rückwirkend alles besser. Schnell ist die Justiz als Schuldige ausgemacht, und am besten wäre, der sächsische Innenminister träte zurück, dann könnte man einen Schlussstrich unter die Affäre ziehen.

Aber werden auch Änderungen angegangen? Bekommt die chronisch unterbesetzte Justiz mehr Geld für deutlich mehr Personal? Werden die maroden Gefängnisse für viel Geld endlich modernisiert? Wohl kaum. So wird es auch in Zukunft solch tragische Einzelfälle und anschließende Profilneurosen vermeintlich Alleswissender in der Öffentlichkeit geben.

In der Türkei kräht kein Hahn nach den Haftbedingungen und vor allem den Haftgründen. Gleichzeitig hofiert nahezu die gesamte deutsche Politik diesen fragwürdigen Staat. Und auch die Presse ist sehr ruhig geworden zu diesem Thema. Zweierlei Maß.

Christian Niedrig
Edewecht

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