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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Leserbriefe

Für und Wider Küstenautobahn A 20

16.07.2016
Betrifft: „Koalitionskrach wegen Küstenautobahn – Autobahn 20: Gutachten der Grünen                 bezweifelt Kosten und Nutzen – Lies sagt zügigen Bau zu“, Oldenburg Land, 9. Juli, sowie weitere Berichte

Es ist nicht zu fassen, mit was für blödsinnigen Argumenten die Grünen immer wieder versuchen, alle möglichen Ereignisse zu stören, die den Menschen oder auch der Umwelt nützen. Ich erinnere mich noch daran, wie die gejubelt haben, dass der Wesertunnel angeblich nicht für eine Autobahn geeignet ist. Man wollte ihn ja ganz verhindern, weil er absolut nicht nötig sei. Heute weiß jeder, dass er eine große Hilfe nicht nur für das wirtschaftliche Zusammenführen von West und Ost der Weser ist, sondern auch erhebliche Transport- und Zeiteinsparungen bringt und von der Allgemeinheit sehr gut angenommen wird.

Seit geraumer Zeit meckern die gegen die geplante Küstenautobahn, obwohl dies eine dringend benötigte West-Ost Verbindung bedeutet.(...)

Wen interessieren eigentlich die Kosten und angeblich falschen Verkehrsprognosen und warum? Wenn man dringend eine sachlich berechtigte neue Straßenverbindung benötigt, dann muss die eben erstellt werden, zu welchen Kosten auch immer!

Schließlich bedeutet sie eine voraussichtlich erhebliche Verkehrsentlastung für unsere nördliche Region. Die entstehenden Kosten bringen auf der anderen Seite als Gegenwert auch einen erheblichen Gewinn für die Allgemeinheit. (...)

Volker Finn
Nordenham

Im Interview zum Gutachten über die A 20, welches die Marburger Regio Consult im Auftrag der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen erstellt hat, äußerte sich Herr Thümler dahingehend, dass das Gutachten „von den Grünen gewünschte Ergebnisse“ liefere. Geschenkt. Das von Herrn Thümler kritisierte Gutachten errechnet ein ausgesprochen niedriges Nutzen-Kosten-Verhältnis für die A 20 bei zugrunde gelegten Kosten von 20,3 Millionen Euro pro Kilometer Autobahn. Nach einer Kostenaufstellung des CDU(!)-Wirtschaftsrates aus dem Jahr 2007 belaufen sich die Kosten für einen gebauten Autobahn-Kilometer allerdings sogar auf 26,8 Millionen Euro.

Mit dieser Summe versinkt die angebliche Wirtschaftlichkeit der A 20 vollends im Bodenlosen. Wie wäre es also, wenn der CDU-Fraktionschef Nutzen und Kosten der A 20 noch einmal mit Zahlen durchrechnen würde, die von seiner eigenen Partei ermittelt worden sind?

Außerdem ist die Behauptung, dass das Autobahnprojekt einem „mehrheitlichen Wunsch“ im Nordwesten entspricht, ziemlich anmaßend.

Peter Giesenberg
Jade

Das ist es ja gerade, sehr geehrter Herr Seng. Nach den eigenen Maßstäben des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) muss die A 20 rausfliegen! Wendet man die dort gesetzten Standards konsequent an, dann gibt es kein einziges Kriterium, das die Aufnahme der A 20 in den vordringlichen Bedarf rechtfertigen würde. In dieser Hinsicht ist der BVWP-Entwurf tatsächlich fehlerhaft. Um das zu erkennen, muss man ihn allerdings auch gründlich lesen. Die Grünen haben dies offensichtlich getan…

Susanne Grube
Westerstede

Die neuen Breitseiten der CDU, der IHK, von Minister Lies und leider auch der NWZ  gegen Argumente der Küstenautobahn-Gegner sind langsam unerträglich.

Ein Gutachten wird bekämpft, ohne es selbst in der Zeitung vorzustellen (das geschieht erst drei Tage später), mit einem Kommentar, der alle Argumente der Autobahnbefürworter für rechtens erklärt und die der Gegner lächerlich machen will.

Lies plant und baut zügig weiter – der Bundesverkehrswegeplan ist noch nicht einmal verabschiedet! Björn Thümler redet von Versäumnissen der Regierung (in Berlin seine CDU!), hat aber als Regierung selbst keinen Meter Autobahn zuwege gebracht. Die von Zwangsmitgliedern lebende öffentlich-rechtliche IHK schreit ohnehin immer nach Großprojekten, denn sie muss ja nichts bezahlen.

Regeln, die man selbst aufgestellt hat, nämlich das Kosten-Nutzen-Verhältnis, darf nicht der Beliebigkeit von Politikern zum Opfer fallen.

Ingo Logemann
Brake

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