„Angie Geschke hat mit VfL abgeschlossen – Handball: Oldenburgs Nationalspielerin sagt leise Servus – Rückendeckung von Fans und Mitstreitern“, Sport, 16. Mai

Es ist schon beschämend, dass der VfL Oldenburg sich mit einer solchen Ausnahmespielerin wie Angie Geschke nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen kann. Als verantwortlicher Geschäftsführer der Handballabteilung des VfL muss man sich doch auch endlich mal der Trainerfrage stellen.

Nach einer desolaten Rückrunde ist das doch längst überfällig.

Was über Jahre mit einem Profitrainer (Leszek Krowicki) hervorragend lief, geht jetzt mit einem „unerfahrenen“ Greenhorn auf einmal nicht mehr?

Natürlich ist es einfacher, als „unerfahrener“ Trainer mit jungen „unerfahrenen“ Spielerinnen zusammen zu arbeiten.

Aber in einer Bundesligamannschaft braucht man eine Führungsspielerin oder besser Führungspersönlichkeit, die durch ihren Auftritt über Jahre in der Nationalmannschaft sicherlich erfahrener war als ihr Vereinstrainer Bötel. Mit ihrem Ex-Trainer Krowicki hat dieses nie zu Auseinandersetzungen geführt.

Aber nicht nur auf dem Platz in der Halle, auch sonst war unsere Nationalspielerin Angie Geschke (Neujahrsempfang des Landkreises Ammerland) eine Vorzeigeathletin, die gerne ihre Laufbahn in Oldenburg, auch berufsbedingt, beendet hätte.

Ich als Dauergast habe auch, nach so viel Amateurverhalten, mit dem VfL abgeschlossen.

Gerd Mühlena Westerstede