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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Leserbriefe

Gesetz entlastet auch Gastwirte

22.08.2006

Betrifft: Diskussion über Rauch- und Werbeverbote, verschiedene Artikel in der NWZ

Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht zum Kesseltreiben gegen die Raucher gehetzt wird. (...) Wenn auf einem Schulhof das Rauchen verboten wird, muss doch auch die Frage erlaubt sein, wie viel Tonnen Zigaretten unter freiem Himmel verbrannt werden müssten, um die armen Nichtraucher zum Passivrauchen zu zwingen.

Ich habe mir vor 35 Jahren das Rauchen abgewöhnt. Ich hätte es garantiert nicht getan, wenn staatliche Stellen mir das Rauchen hätten verbieten oder verbotsartig hätten erschweren wollen. So tief darf der Staat, der sich auf seine Freiheitlichkeit etwas zugute hält, nicht in die Lebensgestaltung seiner Bürger eingreifen! Man darf gespannt sein, was uns demnächst noch alles verboten werden soll.

Wilfried Ferchland

Großenkneten

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Rauchen ist eine Sucht! Sehr viele Raucher erkennen das immer noch nicht, wenn sie mit gewinnendem Lächeln sagen: „Sie haben doch nichts dagegen, wenn ich mir eine anzünde?!“ Und dann qualmen sie dem armen Opfer die Atemluft voll. Rauchen sollte völlig verpönt sein! Eltern sollten sich schämen, ihren Kindern die Atemluft in der Wohnung zu versauen! Alle Nichtraucher sollten den Mut haben, sich das Rauchen in ihrer Umgebung zu verbitten! Bei so viel gutem Vorbild sollte es dann vielleicht zu schaffen sein, dass Kinder und Jugendliche gar nicht erst mit dem Übel beginnen.

Käthe Nebel

Oldenburg

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Meine Erfahrungen mit Rauchern in der Öffentlichkeit sind eher negativ. Immerhin handelt es sich bei den meisten um ein Suchtverhalten, wodurch über eine etwaige Schädigung der Mitmenschen gar nicht mehr nachgedacht wird. Sie werden es nicht erleben, dass in einem Lokal Raucher am Nachbartisch fragen, ob sie zur Zigarette greifen dürfen, während Sie noch essen.

Ich fragte in mehreren Gaststätten und Restaurants nach, wo denn Nichtraucherplätze seien. Man wird „auf die Strafbank" verbannt, in hintere Ecken, neben den Toiletteneingang, jedenfalls gibt es keine guten Plätze auch anteilmäßig nicht. Gewiss, es gibt auch Ausnahmen. Man wird durch ein Suchtverhalten geprägte Menschen nicht durch Einsicht ändern, dann hätten sie ja längst das Rauchen aufgegeben. Hier ist das Gesetz gefragt, das entlastet auch die Gastwirte.

Ich kenne Länder mit Rauchverbot. Besucher von Restaurants lassen sich deshalb nicht abhalten, diese zu besuchen.

Marie-Luise de Roma

Oldenburg

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