„Wir brauchen eine Verpflichtung zur Integration“, Interview mit CDU-Vize Julia Klöckner zur Flüchtlingskrise, Nachrichten, 30. September; sowie weitere Berichte

Es hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, wenn man von den Menschen, die sich Deutschland als neue Heimat wünschen, die Einhaltung und Respektierung unserer Gesetze und Kultur fordert. Im umgekehrten Fall erwarten andere Länder doch das Gleiche von uns, und das oft mit weitreichenden Konsequenzen. Daher kann ich dem Interview mit Frau Klöckner nur voll und ganz zustimmen. Wer allerdings glaubt, sich nicht an unsere Gesetze halten zu müssen, sollte unsere Gastfreundschaft auch nicht länger in Anspruch nehmen dürfen und ausgewiesen werden.

Heidi Meyer Ofenerfeld

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(...) Die hohe Anzahl sind Menschen, die einfach aufgrund des Sozialsystems in unserem Land zu Lasten der Steuerzahler Deutschlands ein besseres Leben haben wollen. Unsere Volksvertreter scheinen Politiker zu sein, die die Situation verwalten und nicht darum kämpfen, dass nur die echten Flüchtlinge das Land betreten dürfen. (...)

Dieter Schwirckslis Varel

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(...) Um einer Islamisierung entgegenzutreten, sollen wir fröhlich bekennen, dass wir Christen sind? Mit „Weihnachtschristen“ ist nicht gut streiten? Geht es noch, Herr de Maizière? Und was mache ich als Atheist? Ich muss mich rechtfertigen, wenn Asylsuchende in diesem Land die Regeln nicht einhalten wollen? Es geht hier nicht um Glaubensfragen, sondern um die Sache, dass unsere Werte einer demokratischen Grundordnung von Asylsuchenden eingehalten werden müssen. Ich lasse mich nicht islamisieren! (...)

Petra Zimmermann Bad Zwischenahn

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„Merkels Bittgang nach Istanbul – Kanzlerin will türkische Hilfe bei Entschärfung der Asylkrise“, Meinung, 19. Oktober

Ich glaubte meinen Augen kaum: Frau Merkel reist in die Türkei, um im Namen der EU und Deutschlands die Türkei um Unterstützung bei der Flüchtlingsaufnahme zu bitten, im Gegenzug fordert die Türkei Milliarden-Beträge, EU-Aufnahmeverhandlungen etc. (so weit, so „diplomatisch“).

Und dann empfängt der Herr Präsident die deutsche Delegation in seinem Palast und bittet Frau Merkel in einem über und über goldverzierten Sessel Platz zu nehmen – er natürlich in einem gleichen, und ein ebensolches Sofa steht auch noch herum. In meinen Augen ein Affront gegen alle, die hier Arbeit für die Flüchtlinge leisten und nicht wissen, woher finanzielle Unterstützung kommen soll. (...)

Reiner Holze Varel

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(...) Hallo Politiker aller Parteien, werdet endlich wach! Es sind Menschen, die vor Kriegshandlungen, vor Terror, vor der Ungewissheit in die Zukunft fliehen. Flüchtlinge, keine Einwanderer oder Zuwanderer, die meisten wollen keine Integration, keine neue Heimat. Sie flüchten aus ihrer Heimat, suchen Schutz, Schutz für sich und ihre Kinder, Schutz – bis sie eines Tages wieder an den Ort zurück kehren können, aus dem sie geflohen sind, um diesen mit unserer Hilfe wieder aufzubauen. (...)

Heinrich Kalmer Ovelgönne

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(...) Es muss Klartext geredet werden, und vor allem syrische Flüchtlinge müssen wissen, dass sie nur solange ein Aufenthaltsrecht in Deutschland haben, bis eine Sicherheitszone in ihrem Land geschaffen ist und sie vor Ort am Wiederaufbau ihrer Heimat mitwirken können. Der Nachzug von Familienangehörigen muss ausgesetzt werden.

Mein Vorschlag: eine 150-Kilometer-Sicherheitszone um Aleppo mit Hilfe der Russen, Amerikaner, Franzosen schaffen, Assad einbinden und verschiedene Städte, finanziert durch die EU und natürlich Deutschland, wieder aufbauen. Die Flüchtlinge mit Geld ausstatten und ihren Patriotismus wecken. Sie werden in ihrer Heimat beim Wiederaufbau gebraucht. (...)

Gerold Ueckert Bad Zwischenahn

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Circa zehn Prozent aller zu erwartenden Flüchtlinge sind erst bei uns. Obwohl wir ganz demokratisch nicht einmal befragt wurden, ob uns das überhaupt gefällt! (...)

Deshalb bin ich dafür, dass alle Mitbürger, die diese Flüchtlinge willkommen heißen, eine komplette Flüchtlingsfamilie bei sich aufnehmen, so wie es nach 1945 auch schon mal geschah. Sollte dies nicht machbar sein, sollten diese Willkommensbürger eine monatliche Pauschale, sagen wir mal in Höhe von 250 Euro pro Flüchtling, zahlen. Das sind dann die ersten, die sagen: Nein, so haben wir das ja nicht gemeint. (...)

Norbert Bleich Oldenburg