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Gifteinsatz: Zweifel an Urheberschaft

28.04.2018
Betrifft: Bürgerkrieg in Syrien und Giftgasanschlag auf Zivilisten, u. a. „Grausam“, Kommentar von Detlef Drewes zum Syrien-Krieg, Meinung, 25. April

Herr Drewes ist sich da ganz sicher: Assad setzt „Giftgas gegen das eigene Volk“ ein, um es von Gegnern zu entvölkern. Hat er eigentlich einen einzigen belastbaren, von unabhängiger Seite bestätigten Beweis für den Einsatz von Chemiewaffen durch die syrische Regierung?

Auch wenn man dem Regime von Assad ein solches Verbrechen zutrauen sollte – wäre ein solcher Einsatz beim jetzigen Stand der Auseinandersetzungen seitens der syrischen Regierung nicht unsäglich dumm? Ist die Vermutung nicht sehr viel naheliegender, der Vorfall in der Gegend von Ghouta wurde durch die unterliegenden islamistischen Kampfgruppen verursacht, um ein Eingreifen der westlichen Staaten zu provozieren?

Herr Drewes glaubt in den Augen Russlands und des Irans „Dollarzeichen“ angesichts der zu erwartenden Aufträge für ihre Konzerne erkennen zu können, wenn sie am Bündnis mit der syrischen Regierung festhalten. Hat er auch Dollarzeichen in den Augen der Vertreter der „westlichen Wertegemeinschaft“ gesehen, als sie alles dafür taten, die syrische Regierung zu destabilisieren und ein „Regime Change“ herbeizuführen? Und was die Flüchtlingswelle als angeblich von Russland bewusst zur Destabilisierung des Westens eingesetzten Kollateralschaden angeht – die Massenflucht aus Syrien hatte bereits lange vor dem Eingreifen Russlands eingesetzt. Und es ist heute eher zu beobachten, dass Russland darum bemüht ist, in seinem Einflussbereich befriedete Zonen zu schaffen, in denen Waffenstillstand herrscht.

Der Syrienkonflikt ist ein äußerst komplexes Geschehen (...).

Bernd Rautenberg
Oldenburg

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