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Griechenland muss sich selbst aus Misere helfen

Betrifft:

„Zocker“, Kommentar von Detlef Fechtner zur Situation in Griechenland, Meinung, 2. März

Herr Fechtner bringt es auf den Punkt: Nicht nur, dass sich dieser Staat mit gefälschten Daten in die EU geschummelt hat, er hat auch über seine Verhältnisse gelebt. Und dieser Staat wird auch weiter tricksen und täuschen, um die EU schröpfen zu können. Da nützt auch das vollmundige Versprechen des Staatsoberhauptes Papandreou wenig, das Haushaltsdefizit um vier Prozent zu verringern und den Vollzug nach Brüssel zu melden.

Der gesamten EU wäre am besten damit gedient, diesen bankrotten Staat aus der Gemeinschaft auszuschließen und einen Einstieg erst wieder zuzulassen, wenn die Hellenen gelernt haben, saubere Zahlen vorzulegen.

Egon Tautz

Zetel

F

Es kann nicht Aufgabe der EU sein, die Griechen für die Betrügereien ihrer Behörden zu bestrafen oder für Hilfsmaßnahmen der EU im Gegenzug Sparmaßnahmen, die sich nur gegen die einfache Bevölkerung richten, zu fordern. Vielmehr muss Griechenland sich selbst aus der Misere befreien und dies wird es auch können. Was es allerdings opfern muss, das sind eventuell einige seiner eigenen Banken und diejenigen ausländischen Banken, welche sich an den Wetten gegen Griechenland im Übermaß bereichern wollten. Dies genau darf man aber nicht zulassen.

Völlig kontraproduktiv sind die Sparmaßnahmen, welche in Wahrheit nur Steuererhöhungen sind und welche die Arbeitslosigkeit steigern und die Konjunktur noch mehr schwächen. Und wir, die EU, dürfen uns nicht einmischen und uns damit in den Augen der griechischen Bevölkerung mitschuldig machen an der abzusehenden allgemeinen Depression.

Wolfgang Wurtz

Oldenburg
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