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Große Angst vor Repressalien

Betrifft:

Berichterstattung über den Suizid Robert Enkes

Traurig, dass durch den Tod von Herrn Enke erst auf die Folgen von Depression aufmerksam gemacht wird. Dabei handelt es sich inzwischen schon fast um eine Volkskrankheit. Doch keiner traut sich, das offen zu sagen. Viele Menschen sind in therapeutischer Behandlung. Sie können es aber nicht offen zugeben aus Angst vor Repressalien. Die meisten Menschen aber getrauen sich nicht einmal, sich in Behandlung zu begeben. Wir alle müssen umdenken, und die Medien sind unsere Helfer.

Anne Wenzel

Oldenburg

F

(...) Bei all den großartigen Trauerreden, Beileidsbekundungen zu dem Tod von Robert Enke wird vergessen, dass dieser Suizid nicht nur die unmittelbar Betroffenen, sondern auch die völlig schuldlosen Zugführer mit hineinzieht. So mancher dieser unfreiwilligen Akteure ist nach solchen Vorfällen selbst krank geworden oder/und arbeitsufähig, schlimmstenfalls für länger oder für immer. Es hätte den Betreffenden daher gut angestanden, etwas leisere Töne anzuschlagen.

Wiebke Bonfert

Oldenburg
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