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Hafen kann wachsen

10.08.2019
Betrifft: „Hafenverband gegen Container-Riesen – Schifffahrt: Hoffen auf EU – Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven einziger deutscher Tiefwasserhafen“, Wirtschaft, 5. August

Da kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Gerade der Hamburger Hafen mit seinem Präsidenten des Unternehmerverbandes (UVHH) Gunther Bonz will nun Schluss machen mit noch größeren Schiffen in Deutschland. Dabei hat es der Hamburger Hafen gerade nötig, mit der angeleierten Elbvertiefung aufgrund der Kosten für die Steuerzahler damit ein Ende zu setzen, wohl wissend, dass diese millionenschwere Maßnahme den Hafen doch auch nicht so richtig nach vorne bringt.

Das hätte Hamburg nun wirklich einfacher und billiger haben können, wenn die Stadt darauf verzichtet hätte und den Konsens mit dem Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven gesucht hätte. Auch die Natur um die Elbe herum wäre dankbar gewesen. Aber der Stolz der Hanseaten scheint hier doch unüberwindlich zu sein. (...)

Wilhelmshaven kann noch mit größeren und vor allen Dingen voll beladenen Schiffen ohne großen Aufwand wachsen. Dafür wären jetzt die noch fehlenden acht Kräne erforderlich, die Nordfrost Chef Horst Bartels aus Schortens schon länger fordert. (...)

Selbst die geplante zweite Ausbaustufe des CTW dürfte hier niemanden beunruhigen, außer Herrn Bonz in Hamburg vielleicht. Wer in diesem Hafenkonzert nicht mehr mitspielen kann und will, muss eben draußen bleiben!

Hans-Joachim Zschiesche
Wilhelmshaven

Neue Töne aus Hamburg. Der Präsident des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg Gunther Bonz fordert die Reeder auf, keine noch größeren Containerschiffe zu ordern, die Grenze der Leistungsfähigkeit der Häfen sei erreicht.

Hier muss besonders der Hamburger Hafen genannt werden.

Ausbaureserven sind nur unter heftigem Widerstand der wohlhabenden Elbufer-Anlieger zu akquirieren.

Der modernste Hamburger Hafen „Altenwerder“ wird ausgebremst durch die zu niedrige Köhlbrandbrücke, er ist nur von Schiffen bis 14 000 TEU erreichbar. Alle 400 Meter-Schiffe, es gibt deren schon mehr als 100, müssen im Waltershofer Hafen oder am Kai Tollerort abgefertigt werden.

Wie schon in der NWZ zu lesen war, soll nun das Kartellrecht der EU neue Beschränkungen für Europa durchsetzen. Kaum vorstellbar, dass die Niederlande, gesegnet mit dem 24 Meter tiefen Rotterdam Hafen „Maasvlakte“, dem zustimmen werden. Die können auch die sogenannte ULCV (ultra large crude carrier) Containerschiffs-Generation mit über 400 Meter Länge abfertigen. Das könnte übrigens auch der Jade-Weser-Port.

Hans-Georg Twenhöfel
Bockhorn

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