„,Täve‘ Schur spielt Doping in der DDR herunter – Ex-Rennradfahrer: Aussagen lösen harsche Kritik aus – 86-Jähriger ist für ,Hall of Fame‘ nominiert“, Bericht im Sport, 21. April

Herr Schur verhält sich in seinem Verhältnis zum DDR-Sport genauso hartleibig in Treue fest, wie sich Margot Honecker bis zu ihrem Tod zu ihrem Staat gerierte.

Die Förderung der von Herrn Schur betonten sportlichen Gesundheit der Bevölkerung diente aber auch der Einschwörung auf den DDR-Staat und machte vor allem aus den Spitzensportlern treue Staatsdiener. Frau Witt lässt grüßen, auch wenn sie es heute nicht zugeben will. Staatlich verordnetes Doping, heute nachgewiesen, war und ist kriminell.

Herr Schur wandelt immer noch auf der DDR-„Lorbeerstraße“ seines sportlichen Ruhms und gestattet sich keinen kritischen Rückblick.

Klaus Baumgart Brake