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25.08.2018
Betrifft: „Erinnerungsarbeit“, Kommentar von Hans Begerow zum Tag des Mauerbaus 1961, Meinung, 13. August

Hans Begerow hat völlig recht. Die Erinnerungskultur der Deutschen schrumpft. Seine Beispiele vom 17. Juni über den 9. November bis zum 13. August sind treffend genug.

Hinzuzufügen wäre mit gleichem Bedauern die verdrängte Geschichte des früheren Ostdeutschlands.

Der Verlust fast eines Drittels des deutschen Staatsgebietes und die Vertreibung von zwölf Millionen aus ihrer Heimat sowie der Tod von zwei Millionen auf der Flucht oder bei der Vertreibung sind weder im öffentlichen Bewusstsein, sie sind im Geschichtsloch verschwunden.

Horst Milde
Oldenburg

Mit Ihrem Kommentar „Erinnerungsarbeit“ sprechen Sie mir aus der Seele. In Deutschland tut man sich schwer, die eigene Geschichte aufzuarbeiten. Es ist für mein Empfinden einfach traurig. Gedenk- und Feiertage werden ab- und angeschafft nach Gutdünken, von wem auch immer.

Es wird einfach nicht zur Vergangenheit gestanden, sondern nur drumherum gedruckst, wie in unserer Politik.

Andreas Kleine
Wittmund

Mir ist es vergönnt, mich an alle diese Ereignisse, bis auf den 17. Juni, da war ich erst vier, erinnern zu können.

Ihren kurzen und präzisen Ausführungen stimme ich voll umfänglich zu.

Alle diese Tage wären es Wert, als Feiertag eingeführt zu werden. Ohne Angst des Missbrauchs von Anderen. Mir wären sie lieber, als der 31. Oktober. Der bewundernswerte Mut der (einfachen) Arbeiter am 17. Juni.

Der Mut normaler Menschen im Osten nach Freiheit in 89 „die Mauer muss weg“. Oder war das bereits 88?

Reinhard Schmidt

Oldenburg

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