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Israelische Siedlerbewegung auch als Gefahr sehen

29.03.2008

Betrifft: „Verhandeln ist unsere einzige Möglichkeit“, Interview mit Shimon Stein, Ex-Botschafter Israels, Nachrichten, 18. März

Wenn der Ex-Botschafter Israels die Hamas als Bedrohung für Israel und Mahmud Abbas versteht, müsste er fairerweise auch die fundamentalistische israelische Siedlerbewegung „Gush Emunim“ (Block der Gerechten) als Gefahr sehen und als Bedrohung für die Demokratie und Gerechtigkeit in Israel nennen. Diese Siedlerbewegung hat seit 1967 trickreich und unrechtmäßig 300 000 Juden im palästinensischen Westjordanland angesiedelt.

Die „tödliche Krankheit“ der Siedlungen, wie die israelische Historikerin Idith Zertal sie nennt, ist ein entscheidendes Hindernis für alle Friedensgespräche in Nahost.

Herr Stein fordert die EU und Deutschland auf, die palästinensische Regierung, die er abwertend als Behörde bezeichnet, zu unterstützen. Er unterschlägt, dass das schon geschehen ist, aber wichtige Einrichtungen der palästinensischen Infrastruktur von der israelischen Armee bei Angriffen systematisch zerstört wurden. Das hat unter anderem auch zur dramatischen Lage der Menschen im Gazastreifen beigetragen. (...)

Manfred Reck

Oldenburg

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