„Winter im Norden milder und nasser“, Politik, Titelseite, 4. Mai

In dem Bericht heißt es: „Der Klimawandel geht ungebremst weiter mit steigenden Temperaturen in Deutschland und weltweit“. Diese Aussage ist einfach falsch. Sie entspricht leider den seit Jahren immer wiederholten, schon an Hysterie grenzenden Berichten über den vermeintlichen Klimawandel, der auch von Politikern gern für Sonntagsreden genutzt wird. Alle suchen für politische Entscheidungen nach einem Begründungszusammenhang mit dem vermeintlichen Klimawandel.

Der Einfluss der unterschiedlichen, weltweiten Klimafaktoren wurde in der Vergangenheit von den sogenannten Fachleuten des Weltklimarates (IPPC) einfach beiseitegeschoben, um eigene theoretische Modelle verbreiten zu können. Wissenschaftlich belegt ist, dass es im Laufe von Jahrhunderten und Jahrtausenden immer wieder Zyklen gab, in denen Klimaschwankungen auftraten. Nach der sogenannten kleinen Eiszeit zwischen dem 15. Jahrhundert und dem beginnenden 19. Jahrhundert befindet sich das Weltklima jetzt in einer „modernen Warmphase“.

Der Weltklimarat hat eine Erderwärmungsphase von 1977 bis 2000 fälschlicherweise als langfristigen Trend interpretiert und auf 100 Jahre hinaus verlängert und hochgerechnet. Tatsache ist, dass die Erderwärmung seit dem Jahr 2000 nicht mehr angestiegen ist.

Genau so wenig kann man für den Nordwesten Wetterextreme mit Starkregen, Überschwemmungen und milden Wintern vorhersagen. Es ist schon erstaunlich, dass der Umweltminister einen massiven Klimawandel mit höheren Temperaturen voraussagen kann. Da empfehle ich, sich vorher über seriöse wissenschaftliche Untersuchungen zu informieren.

Jürgen Woltmann, Großenkneten