„Der letzte Akt  – Vor 70 Jahren unterschrieb Hitler-Deutschland die Kapitulation – und das gleich drei Mal“, Hintergrund, 8. Mai; sowie weitere Berichte

Dank an die Siegermächte? Wofür? Die Worte einiger Vertreter unseres Volkes zum 70. Jahrestag der Kapitulation der deutschen Wehrmacht können in mir nur Verwunderung und Trauer auslösen. Sie danken den Siegermächten: Für das Bombardement auf deutsche Städte, wobei hauptsächlich die Zivilbevölkerung zu leiden hatte (...). Für die Vertreibung von circa 12 Millionen Deutschen, die in einem zerstörten Restdeutschland zusätzlich aufgenommen werden mussten. Für die Abtrennung von 24 Prozent der Landfläche der Weimarer Republik, die schon nach dem Ersten Weltkrieg große Gebietsverluste hinnehmen musste. Für die Übergriffe der Sieger auf Zivilisten bei der Eroberung deutscher Gebiete und sogar noch nach der Kapitulation. Für Demontage der Reste der Wirtschaft und jahrelange Reparationen (besonders in der DDR). Für die Zwangsarbeit deutscher Kriegsgefangener bis zum Jahr 1953.

(....) Es ging um Demütigung, um Rache und um die Degradierung Deutschlands zu einer Halbkolonie (...).

Dietrich Hundt Edewecht

c

„Gedenkstätte zur NS-Justiz wird umgebaut“, Niedersachsen, 16. Mai

Welche Größenordnung wird angelegt, um den Tod zu beurteilen? Kann der Hass nicht endlich beendet und einmal jährlich ein Gedenktag abgehalten werden?

(...) Was ist mit unseren Wunden, die dadurch immer wieder aufgerissen werden. Ich habe den ganzen Krieg mitgemacht. (...) Hilft den Betroffenen mehr mit wirklicher Teilnahme als durch (...) Niederlegung eines Kranzes. Liebet Eure Feinde!

Hildegard Schönenberg Oldenburg

c

„Wenn der Bauer zum Bösewicht wird“, Oldenburger Land, 6. Mai

Nicht nur der Bauer wird zum Bösewicht, sondern jeder Deutsche wird nach 70 Jahren Kriegsende so angesehen, dank Presse und Fernsehen. Man erwähnt nur das Verbrechen der Deutschen.

Das kriegerische Verbrechen und Wüten der USA wird verschwiegen. Dazu gehört auch, dass sie heute die halbe Welt in Afrika in die Massenflucht gejagt haben – die jetzt Europa und uns überschwemmen. (...)

Gerold Renken Linswege