„Brüsseler Basar“, Kommentar von Rolf Seelheim zum EU-Asylgipfel, Meinung, 9. März, sowie weitere Berichte

Danke für Ihren ausgezeichneten Kommentar. Auch wenn ich nicht immer Ihre Meinung teile, so haben Sie heute voll ins Schwarze getroffen. In der Gewissheit mangelnder personeller Alternativen schaltet und waltet unsere Kanzlerin nach eigenen Interessen. Niemand ist bereit, ihr Treiben zu beenden. Man mag sich die Folgen einer Visafreiheit für Türken gar nicht erst ausmalen. Im Notfall bleibt nur noch Bora Bora.

Ich bin weder Rassist noch rechtslastig.

Hans-Jürgen Rehme Bad Zwischenahn

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Herrn Seelheim ist uneingeschränkt Recht zu geben, wenn er unter anderem auch die Uneinigkeit der EU-Staaten anprangert. Offensichtlich hat sich unsere Bundeskanzlerin mit ihrer „Willkommenskultur“ ohne vorherige Absprache mit den anderen (noch) souveränen EU-Partnern zu weit aus dem Fenster gelehnt.

Wenn Deutschland auch wirtschaftlich stark ist und zur Zeit auch viel Geld zum Verteilen hat, so können wir noch lange nicht andere Staaten gängeln. Ist jetzt eingetreten, wovor der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, im Jahre 2011 warnte, nämlich vor einem schleichenden, nicht kontrollierbaren Prozess zu einem europäischen Bundesstaat?

Hartwig Ohlenbusch Neuenburg

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Herzliche Gratulation zu Ihrem heutigen Kommentar!

Mit Begeisterung habe ich Ihre Wortführung mehrmals gelesen, die in eindrücklicher Weise Ihren berechtigten Frust über das Verhalten unserer Bundeskanzlerin und ihrer Claqueure darlegt.

Das Maß der Albernheit (Textänderung Balkanroute) und der Dreistigkeit, mit der unser Volk für dumm verkauft werden soll („das könnte der Durchbruch sein“) wird in der Tat nachgerade unerträglich.

Jeder halbwegs denkende Mensch kann jetzt schon erkennen, welche Hintertürchen für Herrn Erdogan im Hinblick auf seine Europapolitik geöffnet werden. Und er wird es genießen, die Deutschen als Bittsteller vor sich zu sehen! Damit ist das Wohl unseres Volkes von der Bundeskanzlerin hervorragend gewahrt.

Wie weit haben wir es doch gebracht, dass Herr Tusk heute öffentlich (gut dass die Balkanroute jetzt geschlossen ist) unsere Staats-„Führung“ brüskieren kann!

Ich bin wahrlich kein Freund von Aufruhr oder gar Revolutionen, finde es aber schade, dass „der Deutsche“ sich kaum rührt und gegen solche Machenschaften wehrt. Es bleibt nur zu hoffen, dass nicht mit 1989 das Feuer der Renitenz erloschen ist und sich von Sachsen aus wieder der Unmut (aber bitte ohne Pegida und weite Teile der AfD!) ausbreitet. Vielleicht setzen ja auch am kommenden Sonntag die Wähler ein deutliches Zeichen.

Danke für Ihre wie immer klaren Worte.

Horst Barth Bad Zwischenahn

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Ein gelungener Kommentar, der offenlegt, wie Europa an die Wand gefahren wird.

Die 28 EU-Mitglieder sind keine Vasallen Deutschlands, sondern gleichberechtigte Partner, das heißt, Frau Merkel darf sie nicht vor vollendete Tatsachen stellen, sondern sie muss diese vorher über beabsichtigte Entscheidungen informieren, und zwar alle.

Wer dies nicht erkennt, nimmt in Kauf, dass es Reaktionen gibt, die vorherzusehen waren. Die Forderungen der Türkei betreffen alle EU-Staaten, und somit kann die Kanzlerin nicht so tun, als wäre sie die einzige Repräsentantin Europas.

Wenn wir es zulassen, dass demokratische Grundregeln, wie zum Beispiel Pressefreiheit, plötzlich keine Rolle mehr spielen, wird sie unserer westlichen Wertegemeinschaft nicht mehr gerecht und muss sich fragen lassen, welchen Wert der Okzident gegenüber dem Orient hat?

Wer Menschen in der gesamten Welt einlädt, handelt altruistisch und weckt Wünsche, die nicht erfüllbar sind.

Niemand spricht darüber, warum es den Schlepperbanden so leicht gemacht wird, wenn sie Menschen in hilflose Situationen bringen und ungeschoren bleiben.

Diplomatie ist eine Kunst, die nicht jeder beherrscht, und deshalb gerät frau auf diesem glatten Parkett leicht ins Schleudern.

Wolfram Persikowski Wildeshausen

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Im Für und Wider der Flüchtlings- beziehungsweise Einwanderungsfragen, die unser Land in zwei Lager spalten, gibt die Bibel diese Antwort: „Ich war ein Fremder und ihr habt mich aufgenommen“ spricht Jesus Christus (Mt. 25, 35). Demnach sind Flüchtlinge willkommen zu heißen und ein friedliches Miteinander mit ihnen ist unsere Verpflichtung. (...)

Gastfreundschaft ist also nicht nur eine christliche Tugend, sondern die große Chance, dass Hausherren wie Fremde einander bereichern und neues Leben finden können.

Paradox ist, dass eine gewisse Armut uns zu guten Gastgebern macht und das Prinzip Teilung zur Geltung bringt. Liebe versetzt uns in die Lage, Angst, Schutz und Abwehr abzubauen, Mitgefühl zu entwickeln und Hab und Gut nicht um jeden Preis zu verteidigen und allein behalten zu wollen.

Doch dazu sind viele wahrscheinlich viel zu wohlhabend. (...) Mitmenschlichkeit und Herzensgüte machen gastfreundlich, Geistesarmut und Herzenshärte aber alle Fremden zu Feinden. Der Mensch sieht nur, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an, den Kern unseres Menschseins.

Karl H. Gries Oldenburg

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Jetzt ist er also da: der große Durchbruch in der Asylfrage! So will Frau Merkel uns das glauben machen. Und woraus besteht der „Durchbruch“? Aus Unmengen von Geld, die der Türkei bezahlt werden.

Herr Erdogan hat seinen Goldesel gefunden, der unablässig Euros hinten raussch(m)eißt. Oder glaubt Frau Merkel wirklich, dass es bei den sechs Milliarden bleibt? Sie hat dieses Land erpressbar gemacht und will dafür noch gebauchpinselt werden. Mama Merkel hat sie alle kommen lassen und der Wähler darf es jetzt ausbaden. Wie immer!

Petra Zimmermann Bad Zwischenahn

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Donald Trump hat schon recht, wenn er sagt, dass Angela Merkel, wenn sie sich nicht ändert, Deutschland und Europa in ein Desaster führt.

Die Staaten der EU werden sich von Angela Merkel nicht vorschreiben lassen, wie viel Asylanten jeder aufnehmen müsse, schon gar nicht die osteuropäischen Staaten. Die werden, wenn sie zu sehr unter Druck gesetzt werden, sich Putin zuwenden. Wenn das geschehen sollte, dann ist Europa nicht mehr zu retten. Amerika ist weit.

Angela Merkel hat sich dann nach Südamerika abgesetzt, um mit südamerikanischen Drogenbossen eine Shisha zu rauchen und sich darüber auszulassen, dass ihre Rente zu gering ist, weil Deutschland zu viele Asylanten aufgenommen hat.

Herbert Arnold Wahnbek