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Landrat Bartels muss Konsequenzen tragen

19.10.2019
Betrifft: „Landrat gibt entnervt auf – Fall Lügde: Hassbotschaften waren für Tjark Bartels zu viel“, Niedersachsen, 12. Oktober

Dieser Landrat darf kein Mitgefühl erwarten. War er es doch, der trotz immer erdrückenderer Informationen nicht gehandelt hat. Er hat verdrängt, den Fall versucht herunterzuspielen und schlicht weggeschaut und seine Aufgabe als Landrat nicht mit Engagement wahrgenommen.

Obwohl sexueller Missbrauch von Kindern in der Gesellschaft einen hohen Aufmerksamkeitswert erhalten hat, hat er es nicht für nötig erachtet, die entscheidenden Schritte sofort einzuleiten. Wegen offensichtlicher Arroganz oder schlichtweg aus reiner Bequemlichkeit hat er versagt und blieb untätig. Es ist unverständlich und wir können es nicht aufklären.

Die Ereignisse haben sich nun überschlagen. Der öffentliche Druck auf das Landratsamt Hameln insbesondere auf das vom Landrat Tjark Bartels zu verantwortende Jugendamt kam zu Recht. Es wurden Akten frisiert – unglaublich.

Jetzt flüchtet sich der Landrat Bartels als Opfer in ein selbstverschuldetes Burn-out. Mein Mitgefühl und Mitleid darf er nicht erwarten. Aber so ein Landrat, auch wenn die Tätigkeit nur kurz ist, fällt als Beamter sehr weich. Mit 50 Jahren erhält er eine Pension von der jeder Arbeitnehmer, der 45 Jahre voll durchgearbeitet hat und sich nichts zu Schulden hat kommen lassen, nur träumen kann.

Hier ist dringender Handlungsbedarf vom Gesetzgeber gefordert. Solche Leute dürfen bei diesen Verfehlungen und Manipulationen von Sachverhalten nicht auch noch weich fallen und mit satten Pensionen mit 50 Jahren belohnt werden. (...) Solche Leute müssen so behandelt werden, wie es auch in normalen Arbeitsverhältnissen in der freien Wirtschaft der Fall ist.

Diethard DehnertBad Zwischenahn

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