Betrifft:
„Peinlicher Start ins WM-Jahr“, NWZ vom 2. März, und weitere Berichte zur WeltmeisterschaftKlinsmann ist wie ein tapferes Schneiderlein, dessen Erfolg er aber leider nicht haben wird. Die Mannschaft hat international keine Klasse – woher denn auch? Jeder weiß dies – Klinsmann auch; trotzig hält er jedoch an seinem Konzept fest, auf Deubel komm heraus!Die sehr leichte Gruppe bei der WM mag ihm Hoffnung geben, seinen Schild noch ein Weilchen länger hoch zu halten. Die, die ihm glauben und mitmachen, werden jedoch weniger und das wird ihn hoffentlich nicht zu sehr belasten – er muss nun die Nerven behalten und der Zuspruch sollte nicht in Kampagnen umschlagen; das kennen wir ja von der deutschen Presse zur Genüge! Was hilft, ist nur Hilfe!
Gerold WietingHambergenF
Waren es echte Kerle, die zwischen den fünfziger und achtziger Jahren um Titel und Triumphe rannten, für Erfolg und Ehre kämpften, so stolpern jetzt Mimosen in kurzen Hosen lustlos über den Platz. Das soll, gut fünfzig Jahre nach dem „Wunder von Bern“, eine deutsche Nationalelf sein? Satte Kicker der Marke „politisch korrekt“, die den Bundesadler allenfalls als Werbelogo begreifen? Die Kicker haben offenbar erkannt, dass bei der Nationalmannschaft keine Millionenbeträge abzuzocken sind. Allein fette Konten und Werbeverträge scheinen für Balltreter von heute von Bedeutung.Walter NietschWildeshausenF Schön, es freut einen oder die Bundesagentur, dass zigtausende Personen bei der Fußball-Weltmeisterschaft Arbeit finden werden. Aber doch nur für die Zeit, solange die Fußball-Weltmeisterschaft tatsächlich stattfindet (sechs Wochen).Und nach sechs Wochen stehen wieder Zigtausende vor den Toren der Bundesagentur! (...)
Was der Mensch braucht, ist Arbeit auf Dauer, auf Jahre, um einen angemessenen Lebensstand, Sozialstand in der Gesellschaft aufzubauen oder zu festigen.
Hoffnung ist immer gut, sollte aber in Taten umschlagen!
Helmut LöberOldenburg
