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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Leserbriefe

Lob für ,Abgesang eines Systems’

08.02.2020
Betrifft: „Abgesang eines Systems“, Kolumne von Thomas Haselier zum Weltwirtschaftsforum in Davos, 28. Januar 2020

Großes Kompliment für Ihre sehr gute, aber leider auch sehr ernüchternde Beschreibung der Lage. Es muss offenbar immer erst (noch) schlimmer werden, bevor es besser wird. Es ist aber zu befürchten, dass der Punkt zur Umkehr längst überschritten ist.

Raimund Merkel Westerstede

Danke für diesen mutigen und wichtigen Artikel! Ihre Analyse ist zutreffend. Eigentlich müssten die Deutschen sich solidarisch mit den Franzosen erklären, denn dort geht man auf die Straße für eine Veränderung des Systems. Leider schafft es die CDU immer noch, den Menschen einzureden, es gehe um ihren Wohlstand.

Einen Wohlstand, der auf der Ausbeutung von Menschen in Afrika und Asien, aber auch auf der Menschenverachtung von Billiglöhnern in Deutschland basiert. Einen Wohlstand, der uns billiges Fleisch von gequälten Tieren beschert, jede Menge Plastikverpackungen, die in der Umwelt landen, Löhne, von denen man nicht leben kann.

Danke für Ihren Mut zur Wahrheit. Ich war kurz davor, die NWZ nicht mehr zu kaufen, da die unverschämten, in Trump-Manier verfassten Artikel des Herrn Will mir morgens die gute Laune für den Tag sehr oft vermiest haben. Machen sie weiter so.

Bernd Ruthenberg Oldenburg

Das ungebremste Wachstumssystem und der sogenannte Neoliberalismus der Weltwirtschaft (einhergehend mit der Globalisierung) haben uns weltweit in eine Sackgasse geführt, aus der wir nur schwerlich wieder rauskommen. Dieses globalisierte Wirtschaften hat versagt und ist nicht zukunftsfähig.

Die Politik hat sich das Heft des Handelns von den ach so gepriesenen Wirtschaftsexperten aus der Hand nehmen lassen, und diese haben in den unterschiedlichsten Bereichen Probleme geschaffen und verbrannte Erde hinterlassen. Es wird nun Zeit, rigoros neue Wege zu gehen.

Dazu bedarf es einer Avantgarde von kreativen Köpfen, ähnlich des Gremiums des Club of Rome, der Wissenschaftler, die gemeinsam mit der Politik (UN, EU, Länderregierungen aller Kontinente) zukunftsfähige machbare umsetzbare Modelle schaffen, mit denen die sozialen, ernährungstechnischen, bildungsmäßigen und ökologischen Probleme nachhaltig und friedvoll gelöst werden.

Wenn dieser Versuch in diese Richtung nicht bald ernsthaft unternommen wird, ist eine (...) gerechte Zukunft zum Scheitern verurteilt.

Detlev Wiese Oldenburg

Auf die Kolumne „Lob des Kapitalismus“ antworten Sie heute mit dem „Abgesang eines Systems“. So bitter die Wahrheit ist, trotzdem ist es ebenso notwendig, den populistischen Parolen von Herrn Will Einhalt zu gebieten. Aber ich befürchte, der ist unbelehrbar und (...) wird das Medium NWZ weiterhin (...) nutzen, um sich seinen „Wutbürger“ von der Seele zu schreiben. Das Arbeitsklima in der Politikredaktion wird nicht besonders entspannt sein. Geben Sie bitte nicht auf und räumen Sie nicht das „Feld“. Das darf man den anderen nicht überlassen.

Reinhard Baumann per E-Mail

Eigentlich muss ich Danke sagen zu ihrem Artikel heute. Der Inhalt ist zu weiten Teilen von mir voll inhaltlich akzeptiert. Das Wort „eigentlich“ zu Beginn drückt meine Verblüffung aus, dass Derartiges in der NWZ abgedruckt ist. Das bin ich überhaupt nicht gewohnt.

In der Regel sind von der Wirtschaftsredaktion nur Lobheshymnen auf die Wirtschaft und namentlich auf die Unternehmen mit irgendeinem Oldenburger Bezug zu vernehmen. Erst wenn die Skandale gerichtsfest sind, distanziert man sich vorsichtig. (...).

Ingo Logemann Brake

Vielen Dank, Herr Haselier, für diesen Kommentar, (...) nachdem ich von mehreren Freunden begeistert darauf hingewiesen wurde. Wie wohltuend, einen Artikel in der NWZ zu finden, der sich um eine klare Argumentation bemüht und Zusammenhänge darstellt.

Nachdem ich regelmäßig geneigt bin, das Abonnement nach der Lektüre von Kommentaren von Herrn Will zu kündigen – meine Frau verhindert das ebenso regelmäßig mit dem Hinweis auf die Todesanzeigen, die sie lesen möchte – bin ich diesmal so begeistert, dass die NWZ auch noch einige Kommentare von Herrn Will überstehen wird. Bei Ihnen dagegen: klug recherchiert und klar argumentiert, so stelle ich mir Journalismus vor.

Falls Sie Herrn Will mal treffen, weisen sie ihn doch bitte darauf hin, dass er, bevor er anfängt zu schreiben, vorher recherchieren möge, zum Beispiel wie Geld entsteht („Konkurrenz wagen“).

Ein kurzer Blick auf die verschiedenen Geldmengen (...) würde ihm klarmachen, dass Inflation nicht durch das Drucken von Geldscheinen durch den Staat entstehen kann. Dass im Gegenteil Geld im Wesentlichen durch private Banken (Kredite) geschaffen wird.

Entschuldigen Sie bitte, das ich so schnell wieder auf Ihren Kollegen zu sprechen komme, aber es nervt, so viele Kommentare von ihm (letzte Woche: mindestens 5) lesen zu müssen und von Ihnen leider nur sehr wenige lesen zu dürfen.

Hermann Gräßling per E-Mail

Vielen Dank für Ihre heutige Kolumne, die uns aus dem Herzen spricht! Wie gut, dass es auch solche Beiträge bei der NWZ gibt.

Elisabeth und Christoph Korenke Oldenburg

Eine sehr gute Kolumne, die mir aus der Seele spricht.

Karl-Heinz Gritz per E-Mail

Danke für den tollen Beitrag in der NWZ. Ich denke ziemlich ebenso darüber und mache mir natürlich große Sorgen. Im Kleinen lässt sich ganz gut beobachten, wie stark der Sog wirkt, den der Kapitalismus ausströmt – er kriegt sie echt alle!

Jürgen Wehrse per E-Mail

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