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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Leserbriefe

Lob und Kritik: Zustände bei Tafel in Essen

17.03.2018
Betrifft: „Abstoßend“, Kommentar von Dr. Alexander Will, Meinung, 28. Februar

Reiches Deutschland, immer wieder reiches Deutschland. Das mag richtig sein , aber nur für einen kleinen Teil.

Zu lesen ist auch immer wieder: Der Mittelstand in Deutschland bricht weg. Das deckt sich mit dem Zulauf an der Tafel in Essen und anderswo.

Wenn dem so ist, und die Tafeln in der Versorgung Bedürftiger nicht hinterher kommen, dann ist in dem reichen Deutschland nicht mehr alles in Ordnung.

Eckard Henke
Oldenburg

Und dies: „Eiskalt hassgeschwängerte Fake-News“; Merkel „schlägt … den Menschen ins Gesicht“; „verquere Gesinnungsethik“; „Gutmenschen“ als Gegensatz zu guten Menschen.

Wie tief will die NWZ sprachlich und inhaltlich noch sinken? Merkt denn niemand in der Redaktion, wie sehr es dem Ansehen einer ansonsten seriösen Zeitung schadet, wenn sie solch primitivem Jargon vom rechten Rand ein Forum bietet?

Es wäre immerhin vielleicht schon ein erster Schritt, wenn Sie diesen Leserbrief drucken!

Karl-Günter Jacob
Hude

Für seinen mutigen Kommentar vom 28. Februar zu der Affäre rund um die Essener Tafel möchte ich Dr. Alexander Will danken. Ich kann dem nur zustimmen. Die Reaktionen verschiedener Politiker aus dem fernen Berlin auf die Entscheidung der Tafel für einen Aufnahmestopp von Ausländern ist auch nach meiner Meinung eine Frechheit. Diejenigen, die sich anmaßen, diese Entscheidung zu kritisieren – allen voran die Kanzlerin –, würden die Situation vielleicht anders beurteilen, wenn sie sich einmal unerkannt und ohne Begleitschutz selbst in die Warteschlangen dort einreihen würden.

Die Kanzlerin trifft sich stattdessen mit ausgesuchten Flüchtlingen und Migranten in netter Runde, an deren Ende dann freundliche Selfies gemacht werden! Von den wirklichen Vorkommnissen in unserem Land ist sie meilenweit entfernt. Ich jedenfalls verstehe es vollkommen, wenn Seniorinnen und alleinerziehende Mütter sich inmitten von fremdsprachigen, teilweise sich respektlos verhaltenden jungen Männern unwohl und abgeschreckt fühlen. Mir würde es genauso gehen! Aber Frau Merkel soll jetzt ja immerhin den Leiter der Tafel angerufen haben, um sich nach den dortigen Verhältnissen zu erkundigen. Toll!

Den Wahlslogan der CDU „Deutschland, ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ können zur Zeit leider weder ich noch viele meiner Freunde und Bekannten uneingeschränkt mit „Ja“ beantworten.

Und hoffentlich bleiben die Verantwortlichen der Essener Tafel den Anfeindungen gewachsen!

Magdalena Högemann
Oldenburg

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