Betrifft:
„SPD vertraut neuer ’Troika’ an der Spitze“, Meinung, 6. OktoberEs hat ja schon tragische Züge, mitzuverfolgen, wie die SPD sich selbst fachgerecht zerlegt. Seit Jahren schon schaut sie nur in eine Richtung, nämlich in sich selbst hinein, und ruht auch nur noch in sich selbst. Heftige deutliche Debatten gibt es nicht mehr um zukunftsweisende inhaltliche Themen, sondern nur noch um Positionen und Posten in der Partei.Was ist mit dieser Partei geschehen, dass in einer so existenziellen Situation wie jetzt nach der Bundestagswahl die selbst ernannte Wortführerin der Parteilinken in einer nicht nachzuvollziehenden undemokratischen Mauschelaktion Sigmar Gabriel, der die akute Lage der Partei wesentlich mitzuverantworten hat, die von ihr höchstpersönlich polierten Steigbügel hält nur für den Preis, dass sie, die Ungeliebte, das abgemagerte Pferd gelegentlich noch striegeln darf. (...)
Gert BreitzkeOldenburg
