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„Meyer Werft ist Profiteur der Brücke“

02.09.2017
Betrifft: „Ärger über Friesenbrücke immer größer – Verkehr: Niedersachsens Landesregierung zeigt sich empört über zögernden Bundesverkehrsminister“, Im Nordwesten, 24. August

Deutschland wird die Reparatur der Brücke solange hinauszögern wie es nur irgendwie geht. Damit kann sie der niederländischen Wirtschaft bewusst Schaden zufügen, um die eigene Wirtschaft zu fördern. Das wäre ja nicht das erste Mal, dass Deutschland so agiert: Man denke nur an den Vertrag von Warnemünde 1992! Dabei geht es um die sogenannte „Betuweroute“. Deutschland will den Jade-Weser-Port mit der Nicht-Einhaltung von Verträgen und Abkommen fördern, auf Kosten der niederländischen Wirtschaft. Im Übrigen haben sich die Deutschen mit dem Staats-Vertrag von 1957 verpflichtet, die Bahnstrecke, die Brücke, nicht nur instand zu halten, sondern auch zu erneuern. Aber wie bereits schon öfters vorher erwähnt: Die deutsche Einstellung lautet: Alle müssen sich an Verträge halten, nur die deutschen Regierungen nicht! Dass die Landesregierung sich über das Verhalten des Bundes „empört“, hört sich ja gut an, aber in Wirklichkeit verfolgt sie die gleichen Ziele wie der Bund!

Adrian Nelis
Oldenburg

(...) Wir bemühen uns, ein vereintes Europa zu schaffen, schaffen es aber nicht, eine relativ kleine Störung im wichtigen Eisenbahnverkehrsnetz in Europa zu beheben. Hier wird ständig über die Verteilung der Kosten für die Wiederherstellung dieser Verbindung geredet, es fehlen nach Angabe in dem genannten Bericht 13,5 Millionen Euro, warum liest man eigentlich nie, wie hoch der Beitrag des Schadenverursachers ist, oder ist der oder die Verursacher ganz aus der Geschichte herausgenommen worden? Es geht also im Wesentlichen um Gelder der öffentlichen Hand. Der größte Nutznießer der defekten Brücke ist doch wohl die Meyer Werft, braucht sie doch jetzt keine aufwendige Demontage und Montage der Brücke zu ihren Ems-Überführungen der großen Schiffe vornehmen. Da die Ems ja offensichtlich eine sehr stark befahrene Wasserstraße ist, so dass es nicht möglich ist, mehr als vier Züge über die Brücke pro Stunde passieren zu lassen, sollte man ernstlich eine Tunnellösung in Betracht ziehen, dann wären doch alle Probleme auf einen Schlag gelöst. Wenn man sieht, wie schnell und in welchen Höhen an anderer Stelle Milliardenbeträge für oft fragwürdige Dinge bereitgestellt werden können, dürfte es doch wohl keine Schwierigkeiten in finanzieller Hinsicht geben. Für den Bürger, sowohl in den Niederlanden wie in Deutschland, wäre eine Wiederherstellung der Brücke in den alten Zustand sicher eine Lösung. Diesen Auftrag könnte man der Meyer Werft übertragen, sie wäre sicher in der Lage, mit Hilfe ihrer Lehrlingswerkstatt den Auftrag kurzfristig zu erledigen. Der 2. Weltkrieg wäre sicher nach zwei Jahren zu Ende gewesen, wenn zu der Zeit die Reparatur einer Brücke in Deutschland so lange gebraucht hätte.

Dieter Lüdken
Wiefelstede

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