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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Leserbriefe

Milchmädchenrechnung

07.04.2018
Betrifft: „’Keine neue Schulden machen’ – 100-Tage-Bilanz: Finanzminister Reinhold Hilbers setzt auf Digitalisierung“, Niedersachsen, „Baustart am Jade-Port schon im Juni“, Wirtschaft sowie weitere Berichte, 23. März

Bei dem Inhalt der veröffentlichten Themen drängt sich mir der Verdacht auf, es handele sich um eine „Milchmädchenrechnung“ für mathematisch Andersgläubige. Zugegeben, ich räume ungern ein, dass ich im Schulfach „Mathe“ keine Leuchte war, aber ich behaupte von mir, das „kleine Einmaleins“ und „Dreisatz“ zu beherrschen. Rechnen in der Wesermarsch und umzu scheint anderen mathematischen Gesetzmäßigkeiten zu folgen!

Angefangen bei der Argumentation „eines Milchbauern“ mit 40 Milchkühen, der klagt, er mache seit Jahren wegen des zugegebenermaßen zu geringen Milchpreises nur Minus.

Kann dieser Bauer plötzlich ein Plus in der Kasse haben, wenn er für viel Geld einen großen Stall baut und 100 Kühe hält? Scheinbar ja, denn so wird vielfach verfahren. Diskussion zu diesem Thema unerwünscht, „Heilige Kuh“?

Kann das „Erfolgsmodell“ Jade-Weser-Port, ein Hafen, der seit Jahren mit nicht einmal 20 Prozent Kapazitätsauslastung „fährt“, in die Gewinnzone kommen, wenn er jetzt ausgebaut und seine Umsatzkapazität „verdoppelt“ werden soll? Scheinbar ja, wie vorgenannt.

Die Hinterlandanbindung dieses Hafens dient unter anderem der Begründung für die Notwendigkeit des Ausbaus der A 20 auch durch die „grüne Wesermarsch“. Ein erheblicher Teil der Trasse führt durch Moorgebiet, dessen Tragfähigkeit für Straßen hinlänglich bekannt ist.

Viele Argumente pro „Ausbau“ lassen sich nicht schönrechnen. (...)

Uwe Marzioch
Ovelgönne

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