Die Vermutung Frau Brehers vom Kreislandvolk Vechta, Nitratgehalte in Brunnenwasser könnten sich verbessert haben, trifft leider nicht zu. So hat zum Beispiel die untere Wasserbehörde des Landkreises Oldenburg nachgewiesen, dass 2015 über 50 Prozent der 46 Grundwassermessstellen ihres Zuständigkeitsbereiches Nitratwerte aufwiesen, die über 50 Milligramm je Liter lagen und damit den Grenzwert für Trinkwasser überstiegen. Der Höchstwert betrug mit 260 Milligramm je Liter mehr als das Fünffache. Ein eindeutiger Bezug hoher Werte zu landwirtschaftlich genutzten Flächen wurde ebenfalls nachgewiesen. Die Ergebnisse entsprachen denen, die in früheren Jahren gewonnen wurden, eine Trendumkehr war also nicht erkennbar. Verunreinigungen bei der Probennahme durch Oberflächenwasser wurden methodisch ausgeschlossen.
