Betrifft:
„Hoffen auf Obama“, Kommentar von Gabriele Hintze zur Weltklimakonferenz, 9. Dezember; Verleihung des Friedensnobelpreises an Barack Obama, Titelseite, 11. DezemberWir dürfen wieder auf Obama hoffen. Hoffen durften wir ja schon in der Autokrise (Teil 1), auch im Nahen Osten (Teil 2), und in Afghanistan (Teil 3) auf Obama. Nun dürfen wir, wegen der Klimakonferenz in Kopenhagen, wieder auf ihn hoffen. Das ist nun Teil 4. Aber so langsam müsste doch jedem, also auch der Verfasserin, klar geworden sein, dass ein einzelner Politiker und sei es zufällig auch der amerikanische Präsident, keine politischen Probleme allein aus der Welt schaffen kann, wie die Vergangenheit gezeigt hat. Dies kann man doch nur, wenn sich alle zusammenraufen, und jeder bei sich selbst anfängt, ob nun Staat oder Bürger. Zum Beispiel kauft kein Spielzeug für Weihnachten aus China, solange die nicht ihren Anteil an CO2-Emission reduzieren; fahrt selber mehr mit Rad und Bahn, als Auto; schaltet Stand-by ab und so weiter. (...)Astrid SchletteWardenburgF
Der arme Präsident Obama! Er hat in Oslo brillant, aber doch vergeblich das Unmögliche versucht: er wollte die Welt überzeugen, dass sein Afghanistan-Krieg gerecht sei und dem Frieden dient. Dabei hat man ihm angesehen, dass er es selber genau weiß und seine Zuhörer auch, dass es einen gerechten Krieg nicht gibt und noch nie gegeben hat. Dasselbe wissen auch Frau Merkel und Herr Guttenberg und jeder deutsche Offizier und jeder Soldat aber allen fehlt angesichts der Macht der Waffenindustrie der Mut, diese Wahrheit an sich heranzulassen: Der Krieg in Afghanistan ist ein einfaches und ordinäres Verbrechen und nichts anderes.Wolfgang WurtzOldenburg
