• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Leserbriefe

Papst muss Zündstoff erkennen

05.10.2006

Betrifft: „Muslime empört über Papst“, Verschiedene Artikel in der NWZ über die Äußerungen von Benedikt XVI.

Ein Mann, hochgebildet, Professor, mehrfacher Buchautor über Religionen. Ihm, Papst Benedikt XVI., darf so etwas nicht passieren. Er muss einfach wissen, wo Zündstoff liegt. Also muss er um die Konsequenzen wissen. Das Porzellan ist zerbrochen. Man wird in der Zukunft die Kittstellen immer sehen. Schade, ganz einfach schade.

Hans-Hermann Stern

Löningen

F

Eines vorweg: Der Papst hat sich nicht im Geringsten für etwas zu entschuldigen. Er hat lediglich einen Kaiser aus dem byzantinischen Reich zitiert. Und die Krawallmacher, die jetzt auf die Straße gehen und christliche Kirchen in Brand stecken, sind gut beraten, vor der eigenen Haustür zu kehren.

Wer sich Dynamit um den Leib bindet und unschuldige Menschen in den Tod jagt, wer Flugzeuge in Türme lenkt, (...) und Terror für den einzigen Dialog hält, stellt sich außerhalb jedweden Kulturkreises, in dem er leben möchte. Und wer nicht merkt, dass er sich in einem anderen als dem islamistischen Kulturkreis befindet, der merkt es aus einem ganz bestimmten Grunde nicht. Der sollte von hier verschwinden.

Egon Tautz

Zetel-Neuenburg

F

Auch wenn die Äußerung des Papstes vielleicht nicht ganz diplomatisch (klug) war, aber ich verstehe trotzdem die Aufregung der moslemischen Welt nicht – besonders von den sogenannten Gelehrten dieser Religionsgruppe.

Vielleicht sollte der Westen etwas selbstbewusster mit dem Thema umgehen und nicht schnell sich unterordnen, zumindest wo er Recht hat. Schließlich täglich hört man jede Menge Verunglimpfungen gegen das Christentum und man verhält sich zivilisiert und schmeißt nicht gleich mit Steinen.

Was ist das für eine Welt geworden, dass gleich Steine geworfen oder Todesurteile laut werden, wenn einer bewusst oder unbewusst eine Kritik gegen den Islam ausspricht? Auch wenn er der Papst ist.

Ich schäme mich für mein Moslemsein. Ich darf aber leider nicht austreten, da es nicht religiös bzw. gesetzlich erlaubt ist. Ich finde, die Mufties sollten erst vor der eigenen Tür kehren.

Reza Badrian

Oldenburg

F

Nach dem Studium einiger Zeitungen und Recherchen im Internet über dieses Thema drängt sich bei mir die Überzeugung auf, dass der Papst diesen Ausspruch wohlüberlegt gemacht hat. Da aber die „gewöhnlichen“ Menschen nicht über die Fülle an Weisheit verfügen wie er, wurde er „falsch verstanden“. Ein Zitat, ausgesprochen im frühen Mittelalter, überliefert und aufgeschrieben, in Übersetzungen vielleicht interpretiert, wird von ihm vorgetragen, um deutlich zu machen, dass der Islam rabiat seinen Glauben verteidigt und Unruhe stiftet. Ich kann es nicht glauben, dass dieser Ausspruch, in der Öffentlichkeit vom Papst gesagt, „so nicht gemeint“ war, falsch interpretiert.

Es ist doch wohl klar, dass Fanatiker der Moslems die Gelegenheit ergreifen, um gegen den christlichen Glauben mobil zu machen. Also frage ich mich, warum sagt er so etwas? Der Frieden ist so brüchig auf der Welt, solch ein Zitat war überflüssig. Wenn denn jetzt versucht wird, zurückzurudern, um den Schaden so gering wie möglich zu halten, ist es doch nur Flickwerk, ein klärendes Wort des „Stellvertreters Gottes auf Erden“ wäre angebracht.

Hartmut Feddersen

Brake

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.