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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Leserbriefe

Plädoyers gegen den Bau der Küstenautobahn

27.06.2020
Betrifft: „Die andere Seite der Küstenautobahn – Baupläne: An der A 20 gibt es viel Kritik – Doch Befürworter wie Reiner Brunken hoffen auf Besserung“, Im Nordwesten, 18. Juni

Schwerverkehr verursacht überall Lärm! Herr Brunken möchte den Schwerverkehr nicht vor seiner Haustür haben. Er fühlt sich zu Recht durch den Lärm gestört. Herr Brunken hat aber offensichtlich kein Problem damit, den Schwerverkehr und den damit verbundenen Lärm auf der A 20 anderen Menschen vor die Nase beziehungsweise das Haus zu legen. Nämlich den Menschen in Stellhorn, Garnholt, Hollen, Dringenburg, Lehe, Wapeldorf, Bekhausen und in den bislang ruhigen Erholungs- und Wochenendhausgebieten Seepark Lehe und Rabbensee. St. Florian lässt grüßen!

Im Übrigen irrt Herr Brunken, wenn er von 1000 Lkw pro Tag ausgeht. Nach Aussage der Planer fahren selbst im Jahr 2030 ohne A 20 nur rund 770 Lkw durch Spohle, derzeit entsprechend weniger. Aber auch die verursachen natürlich Lärm. In noch einer Sache irrt Herr Brunken: Durch Auslastung des Jade-Weser-Ports verdoppelt sich die Lkw-Zahl definitiv nicht, da das Konzept des Hafens nicht auf den Straßentransport ausgelegt ist.

Lärm aus Schwerverkehr stellt eine starke Belastung dar – für alle Menschen, die davon betroffen sind, jetzt oder später. Deshalb sollte sich Herr Brunken tatkräftig gemeinsam mit den Gegnern der A 20 für eine menschen- und klimafreundliche Mobilität einsetzen. Unter anderem sollte auch der Frage nachgegangen werden, ob wir das wirklich alles brauchen, was auf unseren Straßen hin und her kutschiert wird und dadurch Menschen, wie Herrn Brunken, sowie Natur und Klima belastet.

Susanne Grube Westerstede

Mit großem Interesse habe ich Ihren Bericht (...) gelesen. Herr Brunken erhofft sich eine Entlastung des Verkehrs in Spohle und befürwortet die Küstenautobahn. Frei nach dem Motto, Schwerlastverkehr ja, aber bitte nicht vor meiner Haustür. Die unnötige Versiegelung von wertvollen landwirtschaftlichen Flächen, die Zerstörung der Natur, die schon jetzt ausufernden Kosten werden bei seiner Argumentation völlig außer Acht gelassen. Auch wird in ihrem Bericht nicht erwähnt, dass beim Bau der A 20 in unmittelbarer Nähe zu Spohle ein Parkplatz für über 100 Lastkraftwagen entstehen soll.

Die A 20 ist das umweltschädlichste Projekt im Bundesverkehrswegeplan und hat nach wie vor keine Berechtigung. Um den Verkehr in Spohle zu entlasten, müsste eine Umgehungsstraße gebaut oder eine Durchfahrtsbeschränkung für den Lkw-Verkehr angeordnet werden.

Beides Möglichkeiten, die auch kurzfristig bei entsprechendem politischen Willen durchgesetzt werden könnten.

Klaus Wachtendorf Oldenburg

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