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Probleme in Landwirtschaft immer komplexer

22.02.2020
Betrifft: „Was ist gutes Essen wert? – Lebensmittelgipfel: Fragen und Antworten zum Treffen bei der Kanzlerin“, Hintergrund, 4. Februar, sowie weiter Berichte

Ich fordere für die Landwirtschaft einen runden Tisch, den die Landwirte ohnehin bereits seit Jahren Tag für Tag für alle Bürger reichlich mit Qualitätsprodukten decken. Die Grünen haben die derzeitigen Probleme in der Landwirtschaft mit zu verantworten. Unter ihrer Leitung des Landwirtschaftsministeriums ist in den 90ern die Grenze der Betriebsgröße, bis zu der Subventionen beantragt werden können, auf 400 ha erhöht worden, sodass alle Betriebe unabhängig von der Größe der bewirtschafteten Flächen Subventionen erhalten, die wiederum abhängig von der Betriebsgröße sind. Das hat Investoren angelockt, die Ländereien im großen Rahmen aufgekauft haben und dies auch immer noch tun.

Statt den Landwirten zuzuhören und sie zu unterstützten, stellen die Grünen die Landwirte nun als Umweltsünder an den Pranger. Die Bevölkerung kennt viele Zusammenhänge und Fehlentscheidungen in der Vergangenheit nicht und stimmt teilweise mit ein.

Zusammen mit meinen ehemaligen Berufskollegen fordere ich einen runden Tisch mit allen Betroffenen, Verantwortlichen und Interessierten, die zusammen über diese Probleme, die Folgen und mögliche Lösungen diskutieren und letztere auch mit der Politik auf den Weg bringen müssen.

Heino Menkens Wangerland

*  ... jetzt haben wir endlich den Schuldigen für die Misere der Landwirtschaft: der Verbraucher. Ich kann es nicht mehr hören, schon gar nicht verstehen.

Seit Jahrzehnten bestimmen Angebot und Nachfrage die Preise der jeweiligen Erzeugnisse. Jetzt sollen (wieder) mal erhöhte Preise die Lösung sein. Ja, geht’s noch? Wem hilft das? Dem verantwortungsvollen Landwirt bestimmt nur wenig, aber den großen Agrarunternehmen (egal ob Geflügel- oder anderen Fleischerzeugern) spült es noch mehr Geld in die Tasche.

Ergo: noch größere Ställe. Es ist egal, ob der Einzelne versucht, zu sparen – verbraucht er weniger, wird es teurer. Siehe Wasser, Strom, Benzin. Ich kann den Unmut der Landwirte in Teilen nachvollziehen. Aber ob die Proteste mit den riesigen Traktoren in den Städten, wo sonst jedes PS-starke Auto misstrauisch beäugt wird, das richtige Signal sind?

Eines muss doch klar sein: Wir müssen uns alle ändern und der Natur mehr Raum geben.

Denn am Ende gilt: Geld kann man nicht essen. (...)

Hans Schrader Wardenburg

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