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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Leserbriefe

Regelung nützt nichts ohne Kontrollen

09.02.2013
Betrifft: „Kritik an Rüpel-Radlern“, Titelseite, 25. Januar, sowie „Kampfgebiet“, Kommentar von Ulrich Schönborn zur geplanten Bußgelderhöhung für Rüpel auf Fahrrad, Meinung, 31. Januar

Hoffentlich führt diese Rüpel-Kritik nicht zu einer Verhaltens-Änderung bei den Radfahrern. Man hat sich als Fußgänger so sehr darauf eingestellt, beiseitezuspringen, wenn ein Radler auf dem Gehweg fährt, weil so ein Radweg natürlich extrem schmal ist.

Schließlich ist das eine gute Gymnastik-Übung, insbesondere, weil einen die Klingel immer mal wieder an einen Sprung erinnert. Bei spontanem Sprung ohne Radfahrer wird man immer blöde angesehen. Also achtet man auf den nächsten Radler, damit man wieder springen kann.

An roten Ampeln ist das alles besonders effektiv, weil farbenblinde Radfahrer wohl in der Mehrheit sind und für einen Fußgänger grün nur bedingt grün bedeutet.

Ein Problem habe ich noch, meinen Hund. Der begreift meine spontanen Sprünge nicht, aber wir arbeiten dran.

Klaus-Dieter Schürmann
Oldenburg

In Ihrem Blickfeld scheinen keine Fußgänger, dazu gehören unter anderen Frauen mit Kinderwagen, Ältere, Behinderte, vorzukommen. Auch diese Personen überqueren Straßen oder Kreuzungen oder müssen sich einen Bürgersteig mit Radfahrern teilen. Ich halte das neue Gesetz „für einen Witz“, denn wo nicht genügend kontrolliert wird, spielen neue „Strafen“ keine Rolle.

Wenn man erwischt wird, wird eben mal ein bisschen mehr locker gemacht.

Die Schwächsten im Straßenverkehr haben überhaupt keine Stimme. Opfern Sie ihre Freizeit und begeben Sie sich in die Oldenburger Schützenhofstraße zu Spitzenzeiten, in dem Bereich zwischen Bremer Straße und Wunderburg Straße. Sie werden bemerken, was geschieht: nicht selten in falscher Fahrtrichtung auf dem Bürgersteig fahrende Radfahrer, obwohl es inzwischen Radwege gibt, zu selten Polizei. Radfahrer werden mir gegenüber häufig frech, wenn ich darauf hinweise, dass sie in entgegengesetzter Fahrtrichtung auf dem Bürgersteig fahren. Ich wohne dort.

Welchen ernstzunehmenden Grund gibt es, dass Radfahrer keine Nummernschilder haben sollen? Dies könnte in vielfältiger Hinsicht nützlich sein. In vielen Dingen „wird nicht hingeschaut, weil das Wegschauen bequemer ist“.

Marie-Luise de Roma
Oldenburg

Wenn das mal kein vorzeitiger Aprilscherz des Bundesverkehrsministers ist. Höhere Strafen zu verhängen, ist überhaupt kein Garant für eine Verbesserung der bestehenden Situation. Der Knackpunkt ist, dass es nicht genügend Ordnungshüter gibt, die dafür sorgen, dass Gesetzesverstöße entsprechend geahndet werden.

Ich bin jeden Tag als Berufspendler unterwegs und muss feststellen, dass eine Unmenge von Verkehrsteilnehmern beim Autofahren telefoniert, als wäre es die normalste Sache der Welt. (...) Es interessiert aber anscheinend die wenigsten Verkehrsteilnehmer, weil bekannt ist, dass ungenügende Kontrollen stattfinden. Das ist die Realität auf deutschen Straßen.

Hans-Christian Langner
Zetel

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