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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Leserbriefe

Schlechte Produktionen überall

30.03.2019
Betrifft: „Ausflug in seichteste Gebiete – Fernsehen auf dem Tiefpunkt – Ein völlig subjektiver Blick ins Programm“, Essay von Reinhard Tschapke, Meinung, 19. März

Ich war seinerzeit sehr erleichtert, als der Deal unseres damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl mit dem Medienmogul Leo Kirch nicht zustande gekommen ist.

Schlimmstes Beispiel ist die Fernsehlandschaft in Australien, wo die Bevölkerung die Privatisierung bitter bereut hat.

Nunmehr nähert sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen dem Niveau einiger privater Sender an. Wenn man sich ab und zu einige Fernsehbeiträge der privaten Sender ansieht, überkommt einen das kalte Grauen. Der nächste Gedanke ist, wie viele „schlichte Gemüter“ gibt es in Deutschland? Denn ohne Nachfrage würden die Privaten diesen Mist nicht bringen. Aber wären diese Programme nicht Abschreckung genug, um ein Gegengewicht zu schaffen? Auch ich sehe mir gerne ein Fußballspiel an, aber muss man denn unbedingt den Spieler interviewen? Auch die überflüssigen Kommentare ehemaliger Fußballgrößen nerven. Die Informationen über irgendwelche Sternchen erinnern einen sehr an die Yellow Press. Wann werden wieder regelmäßig klassische Schauspiele gezeigt? Auch vermisse ich Musicals.

(...) Wann gibt es wieder die Augsburger Puppenkiste, den Filmklassiker Mary Poppins und vieles mehr. (...)

Mein Fernsehkonsum beschränkt sich zum größten Teil auf die Sender Arte und 3sat und auf einige gute Beiträge des NDR und des ZDF. (...)

Gert Müller
Ochtersum

Ich kann dem Artikel vom 19. März und den Leserbriefen vom 23. März nur zustimmen. Da man nicht immer Lust zum Lesen hat, möchte man sich auch einmal vom Fernseher unterhalten lassen. Man zahlt ja auch dafür, und abbestellen geht nicht, wenn man zu Hause mit einem Rechner das Internet empfangen kann. Man weicht dann gerne auf Sendungen aus, die Natur, Land und Leute aus der Heimat und der Welt uns vorstellen. Aber auch diese Sendungen werden einem verleidet, die Musik ist so laut, dass man das gesprochene Wort nicht versteht und aus Verärgerung den Fernseher abstellt. Warum muss man Musik einspielen, mit der man in Krimi- oder Aktionsfilmen eine nicht vorhandene Spannung aufbauen will? In den letzten Jahren wird man auch vom Inhalt dieser Filme enttäuscht, von den Menschen, der Landschaft, den Besonderheiten dieses Landes oder dieser Region erfährt man wenig, dafür werden oftmals nur Personen, meistens Künstler, und deren Leben gezeigt.

Wolfgang Schindler
Wiefelstede

Mit Interesse haben wir Ihren Kommentar zum TV-Programm in der Tageszeitung gelesen. Wir können unsere Zustimmung einfach nicht anders formulieren als: Sie sprechen uns aus der Seele.

Quiz-Sendungen, Koch-Sendungen, Kinderprogramm am Samstagabend, Talks und natürlich die Krimis nicht zu vergessen – es ist nicht mehr mit anzusehen. Und immer die gleichen Gesichter – haben die denn alle ein Abo bei den Anstalten? (Anstalt ist das treffende Wort für diese Gurkentruppe).

Wir freuen uns, dass Sie diese Sachverhalte so grandios auf den Punkt bringen und sind gespannt auf den nächsten Kommentar.

Heidi und Jan Burmann
Rhauderfehn

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