Ihr Kommentar atmet den Geist von Ignoranz und sozialem Unfrieden. Was Sie „Freiheit des Einzelnen gegen den Staat stärken”, nennen, betrifft nur diejenigen, die nicht irgendwie und irgendwo am Rand stehen. Sie stellen „Kleinrentner und Geringverdiener, Langzeitarbeitslose und Hartz-IV-Bezieher” gegen „Leistungsträger”. Ich kenne Menschen aus den erstgenannten Gruppen, und viele haben hart gearbeitet für kleine Renten oder sie haben Erziehung und Pflege geleistet ohne Entlohnung. Oder schlecht bezahlte Jobs reichen nur für das Nötigste. Diese Menschen sind deshalb nicht „Leistungsträger”, weil sie geringe finanzielle Mittel haben! Was ist das für ein Menschenbild? Werfen Sie mal einen Blick in die Bibel! Dort gibt es Geschichten von Menschen, die abgeben von dem Überfluss, den sie nicht benötigen. Diese Haltung lässt sich auch auf staatliches Handeln übertragen: Solidarität schafft sozialen Frieden!
