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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Leserbriefe

Umwelt zerstört

06.10.2018
Betrifft: Umweltmaßnahme für Bau der A 20; Titelseite, 25. September

„Umweltmaßnahme für Bau der A 20“ – Maßnahme der schrägen Art. Die A 20 wird auch als umweltschädlichstes Verkehrsprojekt in Deutschland bezeichnet. Da ist es gut, wenn Verkehrsminister Althusmann die „Aufwertung vorhandener ökologischer Strukturen“ ankündigt. Stimmt nur nicht! (...)Denn es werden und wurden aktuell Orchideen verpflanzt, die so wie das ausgeführt wurde sehr wahrscheinlich nicht am neuen Platz anwachsen werden. Und die Exemplare am alten Standort sind verloren. Da läuft die Rodung eines tollen Waldstücks, teilweise hochwertiger Sumpfwald, damit dort Grünland entstehen kann für die Kiebitze, die 30 Kilometer weiter brüten und dies nun in Friedrichsfeld tun sollen. Dafür soll der Sumpfwald neu dort entstehen wo das Gelände am höchsten ist. Gesetzliche Vorgaben werden missachtet: So wurden die Bäume vor dem Fällen nicht auf Fledermausbesatz kontrolliert und können so Tiere zu Schaden kommen. Von Umweltverträglichkeit kann also nicht die Rede sein und ich wünsche mir da eine neutrale Berichterstattung: Das ehrenamtliche Engagement der Bürger und Bürgerinnen (...) ist voll und ganz berechtigt (...)

Dieter Grausdies
Westerstede

Als Ausgleichsmaßnahme für die A 20 werden in Friedrichsfeld rund 50 Hektar teilweise geschützter Wald und Gebüsch gerodet. Damit werden die bestehenden intakten und wertvollen Lebensräume für Fledermäuse, andere Tiere und zigtausende Orchideen komplett vernichtet. Für diesen Frevel will sich Verkehrsminister Althusmann ein grünes Mäntelchen anziehen? Ja, geht es denn noch?

Susanne Grube
Westerstede

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