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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Leserbriefe

„Umweltsau durchs Land getrieben“

16.12.2017
Betrifft: „Erst hingelockt, dann abgezockt? – Umwelt: Politik diskutiert mal wieder die Abschaffung des Steuervorteils für Dieselkraftstoff“, Hintergrund, 23. November

(...) Es ist schon erstaunlich, dass wir den gesteigerten CO2-Gehalt der Luft beklagen und im gleichen Atemzug die Dieselfahrzeuge verdammen. In diesem Zusammenhang weise ich immer auf Ihren Artikel vom 29. August 2017 hin. Was ist eigentlich die Rechtsgrundlage, dass wir bei 40 Mikrogramm NO2 gesundheitlichen Schaden nehmen. Diese Frage habe ich meiner Verbindung zum Deutschen Bundestag gestellt, nach dem ich keine Antwort vom Umweltbundesamt bekam. Ich denke mal, dass dieser Grenzwert einfach gegriffen wurde und nun traut sich keiner mehr, etwas dagegen zu sagen. Es könnte ja eventuell jemand klagen und recht bekommen, dass er wegen der hohen Werte krank geworden ist.

Auch wenn wir es schaffen, dass alle Dieselfahrzeuge mit den Schadstoffwerten NO2 (NOX) auf zulässige Werte kommen, werden wir die gemessenen Werte nicht runter bekommen.

(...) Für mich ganz klar, wir müssen an vielen Schrauben drehen, wenn wir etwas erreichen wollen. Dies ist aber nicht auf den kleinsten Teil der Erde beschränkt. Wenn ich an den Feinstaub denke, dann macht dieser nicht an Landesgrenzen halt, sondern wandert um die ganze Erde. Feinstaub wird immer noch gewogen und nicht gemessen. Dabei ist der Feinstaub gefährlicher, je kleiner und leichter er ist. Zwei Mikrometer im Durchmesser dringen bis ins Gehirn vor und richten da großen Schaden an.

Die Umwelthilfe hat sich auf den Diesel eingeschossen und genau das Gegenteilige erreicht. (...)

Joachim Voß
Oldenburg

Betrifft: „Vom Saulus zum Paulus – Analyse: Der seltsame Vorschlag von VW-Chef Müller zur Diesel-Besteuerung“, Analyse von Thomas Haselier, Meinung, 12. Dezember

Warum haben wir bei der Debatte um Motorisierung und Umweltschutz so viel selbst ernannte Konzept-Strategen, denen die Fähigkeit zur angemessenen Güterabwägung fehlt!

Ein Wandel muss ja schlüssig begründet sein, Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen und nicht nur umweltverträglich, sondern für die in diesem Fall betroffenen Millionen Dieselpendler auch erträglich sein – finanziell und beruflich!

Umweltstrategen wie Dudenhöffer, Resch, speziell Bündnis 90/Die Grünen – aber auch Politiker von sogenannten „Volksparteien“ jagen eine Umweltsau nach der anderen durch die Lande – vom hohen Steueranteil für die Mobilität insgesamt gar nicht zu reden!

Und nun dieser durchgebrannte VW-Chef Müller, der plötzlich zum rigorosen „Neuerer“ mutiert – und damit das Werk der Umweltideologen betreibt, die wissenschaftliche Neu-Entwicklungen der Dieseltechnik nicht als umweltkonform, sondern als Teufelswerk brandmarken!

Wer informiert sich bei den Technischen Instituten an deutschen Universitäten, wer nimmt Wissenschaftler der Medizin zur Kenntnis, die Stickoxide objektiv relativieren und wer posaunt in Talkshows den Untergang der Gesellschaft – obwohl die Menschheit bedrohlich zuwächst und trotz der Kassandrarufe der selbst ernannten Umweltstrategen immer gesünder und älter wird?! (...)

Volker Meyer
Oldenburg

Sie schreiben mir von der Seele. Ich hätte es aber viel drastischer formuliert.

Ein Mann wie Herr Müller hat jede Bodenhaftung verloren. Es liegt an den Verbrauchern, so einen Konzern in Zukunft zu meiden.

Wer sich jetzt noch einen VW kauft, der solle für immer schweigen.

Christian Niedrig
Edewecht

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