„Hennen tot: Landwirt muss Strafe zahlen“, Oldenburger Land, 7. März

Da wird ein Landwirt, der 5600 Hennen wissentlich verhungern und verdursten lässt, lediglich zu einer Geldstrafe von 2700 Euro verurteilt (48 Cent Strafe für das qualvolle Sterben eines Tieres). Und es werden aus wirtschaftlichen Erwägungen über eine halbe Million Putenküken vergast, weil es keine Abnehmer gab – (...) mit Billigung der zuständigen Veterinärbehörden. Das lässt fragen: Hat es sich in der Rechtsprechung noch immer nicht herumgesprochen, dass der Schutz der Tiere als Staatsziel in der Verfassung verankert ist? (...) Und wo bleibt der Protest von Gesellschaft, Kirchen und Politik?

Dr. Hans-Heinrich Fiedler Oldenburg