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Freiheitsstrafe – Messerstecher muss in Psychiatrie
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 2 Minuten.

17-Jähriger In Oldenburg Niedergestochen
Freiheitsstrafe – Messerstecher muss in Psychiatrie

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Unerklärliche Abläufe im Fall Högel

02.07.2016
Betrifft: „,Das Grauen hört nicht auf‘ – Klinikmorde: Im Fall Niels Högel weiten sich die Ermittlungen weiter aus“, Oldenburger Land, 23. Juni

Es ist sicher zu einfach, wenn man lediglich den Pfleger Högel beschuldigt, dieses Drama zu verantworten. Da gibt es eine Aneinanderreihung von unerklärlichen Abläufen, die zu diesem schrecklichen Ergebnis wohl führten.

In meiner circa 40-jährigen Tätigkeit in verantwortlichen Positionen im Gesundheitswesen habe ich derartigen Pfusch für unmöglich gehalten. Sämtliche Sicherungsmechanismen, also von der Beschaffung bis zur Applikation des besonderen Medikamentes Gilurytmal, sind offenbar nicht eingehalten worden. Es fängt mit der Beschaffung an, eine unerklärliche Zunahme der Indikation hätte einer Nachfrage durch die Apotheke bedurft. Die Bestellung hätte durch einen Mediziner erfolgen müssen, dem natürlich diese Mengen fragwürdig sein müssten. (...) Weiterhin fiel der Pfleger anderen Mitarbeitern auf, sie hielten offenbar aber dicht. Es gab dann wohl Gründe, Herrn Högel durch ein „gutes Zeugnis“ wegzuloben und ihm somit den Weg nach Delmenhorst zu ebnen. Damit war die Möglichkeit vorhanden, hier das grausame Handeln weiter zu führen.

Ich bin entsetzt darüber, wie in den Kliniken über diese Abläufe keine Kontrolle in entsprechender Weise durchgeführt wurde. (...) Rechtsanwältin Lübben wünsche ich sehr viel Glück und Erfolg bei der Aufarbeitung dieser unsäglichen Geschichte.

Rolf-Werner Kohn
Ocholt

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Delmenhorst

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