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Versorger wollen mehr

Betrifft:

Berichte über die künftigen Energiekosten

Da spricht also Herr Brinker von billiger Energie, die wir jetzt haben. Bei seinem Einkommen empfindet er das sicher so, aber was glaubt er denn, wie ein Hartz IV-Empfänger, Rentner oder Kleinverdiener das sieht? Möge er doch mal einen seiner Arbeiter fragen, wie der das sieht. (...) Die jetzigen Energiepreise sind für den Normalbürger heute schon sehr hoch, nicht zuletzt durch ungerechtfertigte, drastische Erhöhungen in den letzten zwei, drei Jahren. Jetzt will Herr Brinker uns auf gewaltige Erhöhungen einstimmen.

Fakt ist, die Energieversorger kriegen den Hals nicht voll! Der ständig wiederholte Hinweis darauf, die EWE sei einer der günstigsten Energieversorger, macht die Sache auch nicht besser, denn: Unter den Blinden ist der Einäugige König. Solange wir in Europa nicht einen wirklich funktionierenden Wettbewerb haben, ändert sich nichts zum Positiven. Da kann man nur sagen, zieht Euch warm an!

Peter Jankowski

Jever

F

Da steigt einem die Zornesröte ins Gesicht, wenn man liest, mit welcher Unverfrorenheit der EWE-Chef Brinker verkündet: „Die Zeiten billiger Energie sind vorbei“. Ja, weiß dieser Herr eigentlich nicht, welche Anstrengungen eine Rentnerin heute schon unternehmen muss, ihre häuslichen Energiekosten niedrig zu halten, um sie überhaupt noch bezahlen zu können und wie es dem auf sein Kfz angewiesenen pendelnden Arbeitnehmer zumute ist, wenn er sein Auto volltanken muss.

Nein, diese Menschen mit ihren ständig steigenden Millionen-Einkommen sind völlig abgehoben. Sie sind nur noch daran interessiert, die Nettogewinne ihrer Unternehmen jährlich auf einen neuen Höchststand zu steigern, sie sponsern zu ihrem persönlichen Vergnügen zweitklassige Sportvereine und holen sich das Geld vom kleinen Mann, der sich dagegen nicht wehren kann. (...)

Martin Klimmeck

Oldenburg
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