„A-20-Plan empört Wirtschaft“, Titelseite, 8. Februar

Das finde ich starken Tobak von Herrn Stuke, Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer. Es sagt so leichthin: Zu bedeutend sei das Top-Straßenprojekt für die Unternehmen und Bürger der Region. Eine Bedeutung für die Unternehmer kann ich nachvollziehen. Wie kommt aber Herr Stuke darauf, dass es für den Bürger bedeutend ist? Ich bin ein Bürger des Ammerlandes und erkenne diese Bedeutung für mich nicht.

Es entzieht sich also meiner Einsicht, die A 20 zu befürworten. Wieso bemächtigt sich also Herr Stuke meiner, um die A 20 zu propagieren?

(...) Volksentscheid der Bürger: „Autobahn ja oder nein“. Dazu gehört die völlige Offenlegung der Kosten (...). Ferner Bekanntgabe, wer bei Kostenüberschreitungen zahlt. Weiter: Angabe der für den Autobahnbau benötigten Landflächen.

Ach, ich höre schon. Ein Volksentscheid ist zu teuer. Im Verhältnis zu den Kosten des Autobahnbaus sind das doch allenfalls die Portokosten.

Eckart Tardeck Wiefelstede-Wemkendorf